In Rimsberg führte ein Storchennest auf einem Strommast im Dezember 2025 zu Stromausfällen in mehreren Haushalten. Monteure des Verteilnetzbetreibers Westnetz stellten fest, dass Äste des Nestes eine Stromklemme beschädigt hatten. Die defekte Klemme wurde umgehend erneuert, doch weitere Maßnahmen waren nötig, um ähnliche Probleme künftig zu vermeiden.
Abstimmung mit Naturschutzbehörden
Westnetz stimmte das Vorgehen zunächst mit dem Naturschutzbund (NABU) ab. Anschließend wurde die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD Nord) einbezogen. Gemeinsam wurde eine Lösung erarbeitet, die die Stromversorgung sichert und das Nest schützt.
Umsetzung der Maßnahme
Das bestehende Nest wurde vorübergehend abgenommen. Ein spezielles Gestell wurde am Mast montiert, und das Nest wurde anschließend wieder darauf platziert. Damit ist ein direkter Kontakt zwischen Leitungen und Nest ausgeschlossen. Die Maßnahme erfolgte nach schriftlicher Genehmigung der SGD Nord.
Die Montage des Gestells wurde mithilfe eines Steigerfahrzeugs durchgeführt. Das Storchennest befindet sich nun wieder auf dem Mast mit ausreichendem Abstand zur Technik. Nach Angaben von Westnetz ist vorgesehen, dass das Nest weiterhin genutzt werden kann.