In Bad Kreuznach, Meisenheim, Bad Sobernheim, Kirn und auf der Asbacher Hütte haben die frisch gewählten Werkstatträte der sieben Betriebe ihre Arbeit aufgenommen. Zusätzlich wurde der Gesamtwerkstattrat der Stiftung kreuznacher diakonie gebildet.
Kreuznacher Diakonie stellt neue Werkstatträte für Werkstätten für behinderte Menschen vor
Dem neuen Gremium gehören Michaela Seinsoth als 1. Vorsitzende, Barbara Reichard als stellvertretende Vorsitzende sowie Dennis Maaßen, Mathias Graf, Alaisa Auler, Michael Lau, Michael Barth und Julia Weber an. Der Werkstattrat ist die gewählte Interessenvertretung der Beschäftigten in Werkstätten für behinderte Menschen. Er ist außerdem Ansprechpartner der Werkstattleitung für Themen wie Arbeitszeiten, Pausen, Urlaub, Entgelt, Arbeitsplatzgestaltung und Baumaßnahmen.
Tradition und Mitbestimmung
Die Mitbestimmung in den Werkstätten hat bei der Stiftung lange Tradition. Bereits seit 1989 konnten Beschäftigte ihre Vertreterinnen und Vertreter wählen. Lange bevor die Werkstätten-Mitwirkungsverordnung (WMVO) 2001 und die Diakonie-Werkstättenmitwirkungsverordnung (DWMV) 2004 eingeführt wurden. Michaela Seinsoth bringt als erfahrene Vorsitzende viel Engagement aus verschiedenen Gremien der Stiftung und Landesgremien mit.
Verabschiedung von Heiko Kehle
Heiko Kehle wurde bei der konstituierenden Sitzung im Januar verabschiedet. Er war 29 Jahre im Werkstattrat in Meisenheim und im Gesamtwerkstattrat aktiv. „Der Gesamtwerkstattrat verliert damit einen Mitstreiter der ersten Stunde, der mit leiser und bedächtiger Stimme sich mit guten Ideen für seine Kolleginnen und Kollegen stark gemacht hat“, dankt ihm Michaela Seinsoth.
Schwerpunkte der Arbeit
Der Gesamtwerkstattrat übernimmt nun für vier Jahre die Interessenvertretung der Beschäftigten. Wichtige Themen sind unter anderem die Wahlen der Schwerbehindertenvertretung der Stiftung, die Vorbereitung des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai in Bad Kreuznach sowie die Mitwirkung am Gewaltschutzkonzept der Stiftung. Die Arbeit wird durch Vertrauenspersonen unterstützt.