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Roseninsel bekommt neue inklusive Spielstationen

Alle beteiligten Personen auf der neuen Fläche versammelt.
Bild: Rhein Nahe Direkt / Paul Calmund

Auf der Roseninsel gibt es neue Spielmöglichkeiten für Kinder. Die Stadt hat dort zwei neue Spielstationen geschaffen, die naturnah gestaltet und möglichst inklusiv nutzbar sind.Zu den neuen Angeboten gehören Balanciermöglichkeiten, eine klassische Schaukel sowie ein großes Kletterspielgerät. Die einzelnen Elemente bieten unterschiedliche Herausforderungen und sollen Kinder verschiedener Altersgruppen ansprechen.

Jugenddezernent Mirko Helmut Kohl sieht darin zugleich ein neues Angebot für Familien. „Wir haben hier ein großes Spielangebot auf der Roseninsel geschaffen“, sagte Kohl bei der Vorstellung vor Ort. Kinder könnten die verschiedenen Stationen nutzen, während Familien gleichzeitig die Roseninsel als Aufenthaltsort erleben.

Inklusives Spielen steht im Mittelpunkt

Besonders wichtig war den Beteiligten die inklusive Gestaltung. Die neuen Spielangebote sollen deshalb auch Kindern mit Beeinträchtigungen Möglichkeiten zum Spielen und Ausprobieren bieten. Beim großen Klettergerät gibt es unterschiedliche Einstiege und Schwierigkeitsstufen. Zudem sorgt ein entsprechender Fallschutz für zusätzliche Sicherheit.

„Es ist wichtig, dass wir für die Familien und für die Kinder ein Angebot haben“, erklärte Kohl mit Blick auf Kinder mit unterschiedlichen Voraussetzungen.

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Idee entstand in der AG Spielplätze

Den Anstoß für die Neugestaltung gab die AG Spielplätze des Jugendhilfeausschusses. Nach Angaben aus der Arbeitsgruppe war bereits länger klar, dass Bad Kreuznach einen neuen besonderen Spielplatz bekommen soll. Dabei flossen auch Ideen aus der Elternschaft und aus der Zusammenarbeit mit dem Stadtelternausschuss ein. Im Winter prüften die Beteiligten mehrere mögliche Standorte. Schließlich fiel die Entscheidung auf die Roseninsel.

Ein Mitglied der AG Spielplätze bezeichnete besonders die Verbindung aus Inklusion und naturnaher Lage als wichtig. Gerade weil Kinder heute viel Zeit in Innenräumen verbringen, solle der neue Spielbereich zusätzliche Anreize schaffen, draußen aktiv zu sein.

Stadt stellt 150.000 Euro für Spielplätze bereit

Für Spielplatzmaßnahmen stehen laut Jugenddezernent Kohl in diesem Jahr 150.000 Euro im städtischen Haushalt zur Verfügung. Dieses Budget soll nach seinen Angaben vollständig genutzt werden. Die Umsetzung auf der Roseninsel ging dabei vergleichsweise schnell. Nach Angaben Kohls lief die konkrete Umsetzung im Wesentlichen von Mai bis Ende September.

Auch künftig will die Stadt bestehende Spielplätze weiter unterhalten, verbessern und aufwerten. Zusätzlich sollen neue Ideen aus der Bevölkerung, von Eltern und aus den zuständigen Arbeitsgruppen gesammelt werden.

Zusammenarbeit mehrerer Stellen

An Planung und Umsetzung beteiligten sich das Amt für Kinder und Jugend, die Abteilung Tiefbau und Grünflächen sowie der Bauhof. Monika Degen von der Jugendhilfe- und Sozialplanung lobte die Zusammenarbeit ausdrücklich. Besonders die inklusive Ausrichtung des Projekts habe bei den beteiligten Mitarbeitern viel Zuspruch ausgelöst.

Die neuen Spielangebote stehen in rund 14 Tagen allen zur Verfügung.

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Bild: Rhein Nahe Direkt / Paul Calmund
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