Am neuen Lilly-Standort in Alzey sind zusätzliche Pfahlgründungsarbeiten für das geplante Mitarbeiter-Parkhaus erforderlich. Grundlage dafür sind neue Bodenanalysen sowie ergänzende statische Berechnungen. Die Arbeiten beginnen noch im Februar und sollen voraussichtlich vier bis sechs Wochen dauern.
170 zusätzliche Pfähle zur Fundamentstabilisierung
Für die sichere Errichtung des Parkhauses müssen rund 170 Pfähle mit zwei Spezialmaschinen in das Erdreich eingebracht werden. Diese sorgen dafür, dass das Fundament dauerhaft stabil und belastbar bleibt.
Gesamtprojektleiter Sebastian Wegener erklärt, dass man gehofft habe, auf diese Maßnahmen verzichten zu können. Nach Prüfung aller bautechnischen Optionen habe sich jedoch gezeigt, dass die zusätzlichen Pfähle unverzichtbar seien.
Im Vergleich zu den rund 2.600 Pfählen, die bereits für die übrigen Gebäude der Produktionsstätte gesetzt wurden, fällt der Umfang diesmal deutlich geringer aus. Entsprechend kompakt soll auch die Bauphase bleiben.
Geringere Lärmbelastung erwartet
Laut Wegener wird die Schallbelastung für die Nachbarschaft deutlich niedriger sein als bei den vorherigen Pfahlsetzungen. Inzwischen stehen bereits mehrere Gebäude, die einen Teil des Lärms abschirmen.
Trotz der zusätzlichen Arbeiten bleibt das Unternehmen nach eigenen Angaben im Zeitplan. Die neue Produktionsstätte für Arzneimittel in Alzey soll im Jahr 2027 in Betrieb gehen.