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Rheinland-Meisterschaften der Jugend im Ringen beeindrucken zahlreiche Gäste

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Rheinland-Meisterschaften der Jugend im Ringen

Die Ahrbachhalle in Boden bot bei den Rheinland-Meisterschaften der Jugend im Ringen ein beeindruckendes Bild. Mehr als 90 Sportlerinnen und Sportler nahmen an den Titelkämpfen im freien Stil teil – so viele wie seit vielen Jahren nicht mehr. Bei den Landesmeisterschaften im klassischen Stil gingen fast 70 Jugendliche an den Start.

Die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer am Mattenrand feuerten die Nachwuchsathleten lautstark an und sorgten für eine laute Atmosphäre während der Wettkämpfe.

Verbandspräsident lobt Nachwuchsarbeit

Thomas Ferdinand, Präsident des Schwerathletikverbandes Rheinland, zeigte sich hochzufrieden mit der Resonanz. Ferdinand: „Es ist schön, dass so viele junge Ringer zu unseren Rheinland-Meisterschaften gekommen sind.“ Er betonte, dass das große Interesse belege, wie erfolgreich die Nachwuchsarbeit in den rheinländischen Vereinen sei.

Besonders erfreut zeigte sich Ferdinand darüber, dass mit dem AC Oberstein nach längerer Pause wieder ein Traditionsverein an den Rheinland-Meisterschaften teilnahm und mit dem IFG Integra Fight Gym aus Wittlich zudem ein neuer Verein vertreten war. Dies lasse positiv auf die Zukunft des Ringsports im Rheinland blicken.

Positive sportliche Perspektiven

Auch sportlich sehen die Verantwortlichen optimistisch in die Zukunft. Landestrainer Karl-Heinz Helbing, der die Kämpfe aufmerksam verfolgte, zeigte sich überzeugt, dass mehrere der in Boden gestarteten Athletinnen und Athleten das Potenzial für Starts bei Deutschen Meisterschaften haben: „Wir haben bei diesen Titelkämpfen einige vielversprechende Talente gesehen.“

Zunächst stehen jedoch die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften an, die als weitere wichtige Standortbestimmung dienen. Im Anschluss sollen die besten Sportlerinnen und Sportler zu Lehrgängen eingeladen und für nationale Titelkämpfe nominiert werden.

Gastgeber dominieren die Vereinswertung

Sportlich erfolgreichstes Team waren die Gastgeber der WKG Metternich/Rübenach/Boden. Mit insgesamt 59 Startern im freien Stil und 42 Athleten im klassischen Stil errangen sie insgesamt 38 Titel und gewannen souverän die Vereinswertung in beiden Stilarten.

Der VfL Bad Kreuznach, mit jeweils 24 Sportlern im freien und im klassischen Stil vertreten, sicherte sich mit insgesamt 31 Titeln in beiden Stilarten den zweiten Platz in der Vereinswertung.

Lena Winterfeld ist Redakteurin bei Rhein Nahe Direkt und Antenne Bad Kreuznach und schreibt unter anderem für die Bereiche Wirtschaft und Politik.

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