Ein Dacheinsturz in Obermoschel riss Anwohner am Freitag früh aus dem Schlaf. In der kleinen Stadt im Donnersbergkreis stürzte das Dach einer unbewohnten Scheune ein. Mehrere Bürger hörten ein lautes Krachen, und sie blickten sofort auf die Straße. Doch zum Glück hielt sich niemand in der Scheune auf, deshalb verletzte sich niemand.
Nachbargebäude bleiben verschont
Die betroffene Scheune grenzt seitlich an zwei weitere Gebäude, doch diese nahmen keinen Schaden. Allerdings fielen Ziegel in den rückwärtigen Bereich, und sie trafen dort ein anderes Haus. Dadurch entstand ein leichter Sachschaden. Die Polizei informierte die Eigentümerin direkt, sodass sie sich ein Bild machen konnte.
Viele Anwohner reagierten erschrocken, denn das Geräusch klang massiv. Einige standen unter Schock, doch sie erholten sich schnell. Rettungskräfte mussten niemanden behandeln, und deshalb blieb es bei einer kurzen Aufregung.
Feuerwehr und THW handeln schnell
Feuerwehr und Technisches Hilfswerk rückten an, und sie sperrten das Gelände weiträumig ab. Einsatzkräfte sicherten die einsturzgefährdete Scheune, weil weitere Teile herabfallen könnten. Dennoch sehen die Fachleute keine Gefahr für angrenzende Häuser. Auch Passanten außerhalb der Absperrung müssen kein Risiko fürchten.
Der Dacheinsturz in Obermoschel zeigt jedoch, wie schnell alte Bausubstanz versagen kann. Gerade in kleineren Orten im Naheland stehen viele ältere Wirtschaftsgebäude, und sie prägen das Ortsbild. Doch Eigentümer tragen Verantwortung, denn sie müssen ihre Gebäude regelmäßig prüfen. Nur so lassen sich Schäden früh erkennen und größere Gefahren vermeiden.
Eigentümer ermittelt, Bauamt prüft Lage
Die Polizei ermittelte den Eigentümer der baufälligen Scheune. Er lebt im Landkreis Ostvorpommern. Zudem informierten die Beamten das zuständige Bauamt, und die Behörde prüft nun die nächsten Schritte. Sicherheit steht dabei im Mittelpunkt, denn weitere Schäden sollen ausbleiben. Der Dacheinsturz in Obermoschel blieb ohne Verletzte.