51 Menschen aus mehr als 22 Herkunftsländern haben bei einer Einbürgerungsfeier im Kreistagssaal des Landkreises Mainz-Bingen ihre Einbürgerungsurkunden erhalten. Gemeinsam mit Familien und Freunden feierten sie damit den Beginn eines neuen Kapitels als deutsche Staatsbürger.
Menschen aus mehr als 22 Herkunftsländern
Die neuen Staatsbürger stammen aus zahlreichen Ländern. Jeweils sechs Menschen kamen ursprünglich aus dem Kosovo und der Türkei, jeweils vier aus Afghanistan und den Philippinen sowie drei aus Ungarn. Weitere Eingebürgerte haben unter anderem Wurzeln in Nordmazedonien, Syrien, Armenien, Belarus, Belgien, Chile, Georgien, Ghana, Griechenland, Kamerun, Marokko, den Niederlanden, Peru, Polen, Portugal, Spanien und dem Sudan.
Nach Angaben des Landkreises leben inzwischen Menschen aus rund 150 Nationen in Mainz-Bingen.
Deutsche Staatsangehörigkeit bringt neue Rechte
Landrat Thomas Barth begrüßte die neuen Bürger und ihre Angehörigen. Mit der deutschen Staatsangehörigkeit erhalten die Eingebürgerten unter anderem das aktive und passive Wahlrecht. Damit können sie sich auch stärker am politischen und gesellschaftlichen Leben beteiligen. Barth betonte außerdem die Bedeutung der unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven, die Menschen aus verschiedenen Herkunftsländern in den Landkreis einbringen.
Musik begleitet die Einbürgerungsfeier
Für den musikalischen Rahmen sorgten Musikerinnen des Weiterbildungszentrums Ingelheim. Anna Kirchpfening spielte Violine, Esther Hock übernahm den Gesang und Marta Waluga begleitete die Feier am Klavier. Zum Abschluss sangen die Teilnehmer gemeinsam die deutsche Nationalhymne. Anschließend feierten die neuen Staatsbürger gemeinsam mit ihren Familien und Freunden.
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