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Skulpturen-Triennale Bingen endet nach fünf Monaten

goldene Skulptur von Karsten Konrad
Karsten Konrad - IGM I, 2018 Foto: David von Becker

Die 7. Skulpturen-Triennale Bingen 2026 ist nach fünf Monaten zu Ende gegangen. Die Ausstellung zeigte 24 Stationen und richtete den Blick bereits auf die nächste Ausgabe im Jahr 2029.

Die 7. Skulpturen-Triennale Bingen 2026 ist nach fünf Monaten beendet worden. Seit der Eröffnung am 16. Mai zeigte die Ausstellung unter dem Leitmotiv „Verbindung und Zusammenhalt“ insgesamt 24 Stationen am Kulturufer, in der Innenstadt sowie in der Basilika St. Martin und der Kapuzinerkirche St. Laurentius. Nach Angaben der Gerda und Kuno Pieroth Stiftung stieß die Ausstellung auf große Resonanz.

Werke von 20 Künstlerinnen und Künstlern

Die Triennale präsentierte Arbeiten von 20 national und international bekannten Künstlerinnen und Künstlern. Darunter waren auch zwei Förderkünstlerinnen und ein Förderkünstler aus der Region. Mehrere Werke bezogen den öffentlichen Raum und die Besucher direkt ein. Dazu gehörten unter anderem Arbeiten von Max Brück, Lena Marie Emrich und Haleh Redjaian. „Unser Ausstellungskonzept ‚Verbindung und Zusammenhalt‘ bringt es auf den Punkt: Kunst schafft Räume für gesellschaftliche Themen, für Dialog – und dafür, Menschen zusammenzubringen“, erklärten Kuratorin Sara Bernshausen und Kurator Lutz Driever.

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Kunst im öffentlichen Raum

Ein Schwerpunkt der Triennale lag auf Kunst außerhalb klassischer Museumsräume. Das Kulturufer wurde über mehrere Monate zu einem Ausstellungsort im öffentlichen Raum. Bei der Eröffnung würdigten Oberbürgermeister Thomas Feser und Kulturstaatssekretär Prof. Dr. Jürgen Hardeck das langjährige Engagement der Gerda und Kuno Pieroth Stiftung. Beide betonten laut Stiftung die Bedeutung der Triennale als Zugang zu Kultur und als Ort des Austauschs.

Neues Förderprogramm gestartet

Ein weiterer Schwerpunkt war der Start eines neuen Förderprogramms der Gerda und Kuno Pieroth Stiftung. Möglich wurde es durch eine private Spende. Emilia Neumann, Max Brück und BA Sela entwickelten dafür neue Arbeiten mit Bezug zu Bingen und zum Thema der Triennale. Das Förderprogramm ist nach Angaben der Stiftung bereits auf die nächste Ausgabe im Jahr 2029 ausgerichtet. Auch die Kunsthochschule Mainz beteiligte sich an der Triennale. Unter dem Titel „mein kann dein sein“ entstanden sieben Tauschaktionen mit Besucherinnen und Besuchern.

Weitere Kooperationen

Mit Schloss Balmoral in Bad Ems kam ein weiterer Partner hinzu. Der Balmoral-Stipendiat Sasha Kurnaz zeigte ein eigenes Werk am Binger Rheinufer. Zum Begleitprogramm gehörten außerdem Führungen und Angebote mit jungen Kunstvermittlerinnen und Kunstvermittlern. Schülerinnen und Schüler Binger Schulen machten die Werke an den Wochenenden kostenlos zugänglich.

Blick auf 2029

Nach dem Ende der Triennale richtet die Stiftung den Blick bereits auf die nächste Ausgabe im Jahr 2029. Dann findet zugleich die Bundesgartenschau im Oberen Mittelrheintal statt. „Die Triennale 2029 und die BUGA 2029 bieten eine großartige Chance, Bingen und den Rhein als Orte für Kunst, Kultur und Begegnung weiter zu stärken“, sagte Stifter und Ehrenvorsitzender Kuno Pieroth.

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