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Wolf im Verdacht bei toten Weidetieren im Kreis Bad Kreuznach und Birkenfeld

Wolf im Verdacht bei toten Weidetieren im Kreis Bad Kreuznach und Birkenfeld
Symbolbild

In mehreren Landkreisen in Rheinland-Pfalz wurden in der vergangenen Woche Schadensfälle an Weidetieren gemeldet. In allen Fällen besteht der Verdacht auf die Beteiligung eines größeren Raubtiers. Eine abschließende Bewertung ist derzeit noch nicht möglich. Das teilt das Koordinationszentrum für Luchs und Wolf der Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft Rheinland-Pfalz mit.

Schadensfall in Löllbach

Am Freitag, 6. Februar 2026, meldeten Personen aus dem Gemeindegebiet Löllbach in der Verbandsgemeinde Nahe-Glan im Kreis Bad Kreuznach einen Schadensfall. Fünf Schafe wurden tot aufgefunden, zwei weitere Tiere verletzt, zwei gelten als vermisst. Experten begutachteten den Schaden noch am gleichen Tag vor Ort. Sie entnahmen DNA-Abstriche und überstellten diese zur Analyse an das Senckenberg Institut. Ob ein großer Beutegreifer, zum Beispiel ein Wolf, beteiligt war, lässt sich derzeit weder bestätigen noch ausschließen. Der Schadensort liegt im erweiterten Präventionsgebiet Hunsrück.

Rotwildkalb in Sien betroffen

Ebenfalls am Freitag, 06. Februar 2026, meldeten Personen aus dem Gemeindegebiet Sien in der Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen im Kreis Birkenfeld einen Schadensfall. Ein totes Rotwildkalb wurde festgestellt. Experten begutachteten auch in diesem Fall noch am Meldetag den Schaden. Sie entnahmen DNA-Abstriche und überstellten diese zur Analyse an das Senckenberg Institut. Der Fundort liegt ebenfalls im erweiterten Präventionsgebiet Hunsrück.

Weitere Schadensfälle im Kreis Kusel

Am Mittwoch, 04. Februar 2026, wurde aus der Verbandsgemeinde Kusel-Altenglan im Kreis Kusel ein Schadensfall gemeldet. Dabei wurden sieben Schafe tot aufgefunden, ein weiteres Schaf gilt als vermisst. Am Samstag, 07. Februar 2026, wurde in der Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein im Kreis Kusel ein weiteres Schaf tot aufgefunden sowie drei weitere gelten als vermisst. Eine Begutachtung vor Ort erfolgte in beiden Fällen. Die Schadensorte liegen alle innerhalb des kürzlich erweiterten Präventionsgebiets Hunsrück.

Max Wischermann ist Redakteur bei Rhein Nahe Direkt.
Er konzentriert sich auf aktuelle Nachrichten aus der Rhein-Nahe-Region, insbesondere auf Einsätze der Polizei, Sicherheitsberichte und relevante gesellschaftliche Themen.

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