An der Stromberger Straße in Bingerbrück sind rund 30 neue Stellplätze entstanden. Die Stadt will damit unter anderem den Parkdruck im Stadtteil verringern.
Der neue Parkplatz an der Stromberger Straße in Bingerbrück ist weitgehend fertig. Die Fläche liegt in der Nähe des Rupertsberger Kreisels. Bis November will die Stadt noch Restarbeiten abschließen. Insgesamt entstanden dort 32 Stellplätze für die Öffentlichkeit und das nahe Familienzentrum.
14 öffentliche und 18 reservierte Stellplätze
Der Parkplatz umfasst 14 öffentliche Stellplätze. Weitere 18 Plätze sind für das nahe Familienzentrum vorgesehen. Diese Reservierung gilt allerdings nur zwischen 7 und 17 Uhr während der Öffnungszeiten des Zentrums. Außerhalb dieser Zeiten stehen auch diese Flächen öffentlich zur Verfügung. Sowohl im öffentlichen als auch im reservierten Bereich gibt es jeweils zwei Behindertenparkplätze.
Sechs E-Ladeplätze noch nicht in Betrieb
Von den 18 öffentlich nutzbaren Plätzen sind sechs als E-Ladeplätze ausgewiesen. Allerdings sind diese noch nicht ans Netz angeschlossen. Nach Angaben von Bürgermeister Ulrich Mönch ist der ursprünglich vorgesehene Anbieter abgesprungen. Deshalb muss die Stadt zunächst einen neuen Partner finden.
Parken soll gebührenfrei bleiben
Nach Angaben von Mönch sollen die Stellplätze gebührenfrei bleiben. Die Stadt berät derzeit noch über die genaue Regelung. Voraussichtlich soll eine Parkscheiben-Regelung kommen. Damit will die Stadt erreichen, dass die Plätze regelmäßig frei werden und nicht dauerhaft von einzelnen Fahrzeugen belegt bleiben. Die erlaubte Parkdauer soll laut Mönch großzügig bemessen werden.
Stellplätze für Familienzentrum sind baurechtlich vorgeschrieben
Bei den 18 Plätzen für das Familienzentrum handelt es sich laut Stadt nicht um eine Sonderregelung für Mitarbeiter. Hintergrund ist vielmehr der vorgeschriebene Stellplatznachweis für den Neubau des Zentrums. Dieser Nachweis kann im Umkreis von 300 Metern zum Bauprojekt erbracht werden. Direkt am Familienzentrum selbst stehen keine entsprechenden Flächen zur Verfügung.
Stadt investiert 320.000 Euro
Die Stadt Bingen hat rund 320.000 Euro in den neuen Parkplatz investiert. Bürgermeister Ulrich Mönch begründet die Maßnahme mit dem hohen Parkdruck im Stadtteil. Eine Bebauung der Fläche sei deshalb nicht infrage gekommen. Außerdem sollen die neuen E-Ladeplätze künftig eine zusätzliche Möglichkeit für elektrisch betriebene Fahrzeuge bieten. Als letzte Arbeiten will die Stadt noch die umliegenden Grenzmauern aufwerten.
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