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Feuerwehren der VG Rüdesheim im Dauereinsatz

Quelle: Rouven Ginz / FFW VG Rüdesheim

Die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Rüdesheim kommen derzeit kaum zur Ruhe. Mehrere Einsätze innerhalb weniger Tage haben die ehrenamtlichen Einsatzkräfte erneut stark gefordert.

Mehrere Einsätze an drei Tagen

Den Auftakt machte am Montagmorgen ein Einsatz in einem Gewerbebetrieb in Wallhausen. Dort qualmten Staplerbatterien. Die Feuerwehr zog den Gabelstapler aus der Halle, kühlte die Batterien und kontrollierte das Fahrzeug anschließend mit einer Wärmebildkamera.

Am Dienstagvormittag meldeten Besucher des Salinenbads in Bad Kreuznach Rauch am Fernsehturm auf dem Rotenfels. Die alarmierten Feuerwehren stellten jedoch keinen Brand fest. Vermutlich handelte es sich um Staub aus dem Steinbruch bei Traisen.

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Strohballenbrand beschäftigt zahlreiche Einsatzkräfte

Am Dienstagnachmittag mussten mehrere Feuerwehren erneut nach Oberstreit ausrücken. Dort brannten rund 20 Strohballen und ein Stoppelacker auf einer Fläche von etwa 20.000 Quadratmetern. Landwirte unterstützten die Löscharbeiten mit Traktoren und Grubbern, um die Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Bereits eine Woche zuvor hatte es an gleicher Stelle einen ähnlichen Brand gegeben. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.

Parallel dazu wurde die Feuerwehreinheit Winterbach zu einem gemeldeten Flächenbrand bei Ippenschied alarmiert. Ein Einsatz war dort jedoch nicht erforderlich.

Heiße Lkw-Bremsen sorgen für weiteren Einsatz

Am Mittwochmorgen rückte die Feuerwehr Bockenau wegen heißgelaufener Bremsen an einem Lkw-Auflieger aus. Die Temperaturen an den Rädern lagen nach Angaben der Feuerwehr bei mehr als 500 Grad. Vier Reifen platzten durch die Hitze. Die Einsatzkräfte kühlten den Auflieger mit rund 3.000 Litern Wasser und kontrollierten ihn anschließend mit einer Wärmebildkamera.

Bereits 170 Einsätze im Jahr 2026

Nach Angaben der Feuerwehr wurden die Einheiten der Verbandsgemeinde Rüdesheim in den vergangenen vier Wochen insgesamt 55 Mal alarmiert – teilweise mehrmals täglich oder parallel. Seit Jahresbeginn stehen bereits 170 Einsätze zu Buche. Stellvertretender Wehrleiter Rouven Ginz bedankt sich ausdrücklich bei den ehrenamtlichen Feuerwehrleuten sowie deren Arbeitgebern für die Unterstützung. Bislang wurde bei den Einsätzen niemand aus den Reihen der Feuerwehr verletzt.

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Paul Calmund arbeitet als Redakteur bei Rhein Nahe Direkt.Sein Fokus liegt auf der Berichterstattung über regionale Ereignisse, Polizeimeldungen und lokale Entwicklungen. Dabei legt er großen Wert auf Fakten, Übersichtlichkeit und Leserfreundlichkeit.