Der Landkreis Mainz-Bingen unterstützt acht Projekte für mehr Inklusion mit insgesamt 22.000 Euro. Der Sozialausschuss hat die Förderungen im Rahmen des Programms „Impulse Inklusion“ beschlossen. Insgesamt lagen acht Anträge vor. Nach Einschätzung der Kreisverwaltung erfüllen alle Projekte die Voraussetzungen des Förderprogramms und haben Modellcharakter.
Mobile Imkerei und Broschüre für Bingen
Die höchste Einzelförderung von 4.000 Euro erhält die Soziale Stadtimkerei der gpe Mainz. Sie will ihr bereits bestehendes Angebot künftig auch mobil im Landkreis anbieten. Die Stadt Bingen bekommt 3.600 Euro. Mit dem Geld soll eine Broschüre entstehen, die soziale Einrichtungen und ihre Angebote übersichtlich zusammenfasst.
Rund 2.900 Euro gehen außerdem an die Verbandsgemeinde Nieder-Olm. Dort soll ein Angebot entstehen, über das mobile Rampen ausgeliehen werden können.
Zwei Projekte der Kreisvolkshochschule
Auch die Kreisvolkshochschule Mainz-Bingen erhält Unterstützung für zwei Vorhaben. 1.800 Euro fließen in ein Qualifizierungsprogramm für eine inklusive Ferienbetreuung. Weitere rund 1.500 Euro sind für ein Projekt zur barrierefreien Planung von Veranstaltungen vorgesehen.
Der Beirat für Menschen mit Behinderungen der Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen bekommt zudem rund 1.000 Euro für ein Inklusionsfest.
Ausstellung und Sonnensegel werden unterstützt
Mit rund 3.200 Euro unterstützt der Landkreis außerdem die Stiftung Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz. Sie plant eine Ausstellung zum Thema Euthanasie, die am 3. Dezember im Gebäude der Kreisverwaltung gezeigt werden soll.
Der Förderverein der Elisabethenschule erhält rund 4.000 Euro für ein Sonnensegel. Die jeweiligen Förderbeträge berücksichtigen den Eigenanteil der beteiligten Initiativen und Träger.
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