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Aufklärung und Vorsorge am heutigen Welt-Hepatitis-Tag

Aufklärung und Vorsorge am heutigen Welt-Hepatitis-Tag
Symbolbild. Quelle: KlausHausmann

Unter dem Motto „Lass uns Klartext reden“ ruft die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Dienstag, 28. Juli, zum Welt-Hepatitis-Tag auf. Ziel der Aktion ist es, über Virushepatitis zu informieren und Menschen für das Thema zu sensibilisieren. Nach wie vor gibt es zahlreiche Vorurteile und Falschinformationen über Hepatitisviren. Diese können nicht nur zur Stigmatisierung Betroffener führen, sondern auch dazu beitragen, dass Diagnosen und Therapien zu spät erfolgen oder Schutzmaßnahmen nicht richtig umgesetzt werden.

Welt-Hepatitis-Tag macht auf Aufklärung und Vorsorge aufmerksam

Auch das Gesundheitsamt Mainz-Bingen beteiligt sich am Welt-Hepatitis-Tag und weist auf seine Test- und Impfangebote am Standort Mainz hin.

Das Gesundheitsamt bietet kostenlose und anonyme Tests auf Hepatitis A, B und C an. Die Untersuchung erfolgt durch eine Blutentnahme, deren Probe anschließend in einem Labor ausgewertet wird.

Die Ergebnisse liegen in der Regel innerhalb von sieben Tagen vor. Sie können persönlich, telefonisch, per E-Mail oder auf dem Postweg mitgeteilt werden.

Testungen werden mittwochs von 13 bis 15 Uhr nach vorheriger Terminvereinbarung angeboten. Zusätzlich findet donnerstags von 15.30 bis 17.30 Uhr eine offene Sprechstunde ohne vorherige Anmeldung statt.

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Unterschiedliche Übertragungswege der Hepatitisviren

Hepatitis A wird überwiegend über verunreinigte Lebensmittel oder kontaminiertes Wasser übertragen. Ursache sind häufig mangelnde Hygiene oder belastete Nahrungsmittel. Die Übertragung erfolgt fäkal-oral.

Hepatitis B und Hepatitis C werden dagegen durch Kontakt mit infiziertem Blut oder anderen Körperflüssigkeiten übertragen. Zu den häufigsten Infektionswegen zählen ungeschützter Geschlechtsverkehr sowie die gemeinsame Nutzung von Spritzen oder Nadeln, beispielsweise beim intravenösen Drogenkonsum.

Darüber hinaus kann eine infizierte Mutter das Virus während der Geburt auf ihr Kind übertragen. Auch medizinische Eingriffe mit nicht ausreichend sterilisierten Instrumenten können ein Infektionsrisiko darstellen.

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Max Wischermann ist Redakteur bei Rhein Nahe Direkt.Er konzentriert sich auf aktuelle Nachrichten aus der Rhein-Nahe-Region, insbesondere auf Einsätze der Polizei, Sicherheitsberichte und relevante gesellschaftliche Themen.