Das Deutsche Rote Kreuz zieht nach der Nature One 2026 eine positive Bilanz. Während des fünftägigen Festivals auf der ehemaligen Raketenbasis Pydna bei Kastellaun versorgten rund 650 ehrenamtliche Einsatzkräfte insgesamt etwa 1.450 Besucher medizinisch.
119 Patienten kamen ins Krankenhaus
Nach Angaben des DRK mussten 119 Patientinnen und Patienten zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden. Die meisten Einsätze betrafen kleinere Verletzungen, Kreislaufbeschwerden sowie vereinzelt Knochenbrüche. Ein Festivalbesucher erlitt schwere Verbrennungen und man flog ihn mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik.
Neuer Technik-Einsatz erfolgreich
Erstmals nutzte das DRK bei der Nature One mobile GPS-Tracker für seine Einsatzteams. Dadurch konnte die Einsatzleitung die Positionen der Sanitäter in Echtzeit verfolgen und das jeweils nächstgelegene Team zu Notfällen schicken. Ergänzt wurde das System durch eine vollständig digitale Einsatzdokumentation, die laut DRK die Koordination zusätzlich verbesserte.
Lob für Ehrenamtliche
Aus Sicht der Einsatzleitung verlief der rund 100-stündige Sanitätsdienst insgesamt ruhig. Während des Festivals besuchten auch Vertreter der Landespolitik die Einsatzleitung. Innenminister Achim Schwickert und Ministerpräsident Gordon Schnieder dankten den Ehrenamtlichen und würdigten die mittlerweile 30-jährige Unterstützung der Nature One durch das Deutsche Rote Kreuz.