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Diakonie Kliniken gehen nächsten Schritt in der Digitalisierung

Diakonie Kliniken gehen nächsten Schritt in der Digitalisierung
Quelle: Stiftung kreuznacher diakonie / Angelika Zinzow

Die fünf Diakonie Kliniken der Stiftung kreuznacher diakonie haben einen weiteren wichtigen Schritt in ihrer Digitalisierung vollzogen. Künftig nutzen die Krankenhäuser in Bad Kreuznach, Kirn, Neunkirchen und Simmern das moderne Krankenhausinformationssystem (KIS) „ORBIS KIS“ von Dedalus. Das neue System ersetzt die bisherigen Plattformen von SAP, Oracle und mesalvo vollständig. Es soll Vorteile für Mitarbeitende, Patientinnen und Patienten sowie die Klinikverwaltung bringen.

Diakonie Kliniken gehen nächsten Schritt in der Digitalisierung

Das KIS ist das zentrale digitale Rückgrat eines Krankenhauses. Es speichert, verarbeitet und steuert den Großteil der im Krankenhaus entstehenden Daten und sorgt dafür, dass alle relevanten Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar sind. „Unsere Mitarbeitenden leisten täglich hervorragende Arbeit. Das neue System vernetzt medizinische, pflegerische und administrative Prozesse. Dadurch bleibt den Mitarbeitenden mehr Zeit für das Wesentliche: die direkte Betreuung der Patientinnen und Patienten“, erklärt Andreas Heinrich, Vorstand der Stiftung kreuznacher diakonie.

Innovationen und Vorteile für Kliniken und Patienten

Mit dem neuen KIS bündeln die Kliniken zahlreiche digitale Anwendungen auf einer Plattform. Moderne Standards, Telemedizin-Angebote, KI-gestützte Analysen und die Vernetzung mit regionalen Gesundheitsakteuren werden dadurch einfacher möglich. Die Investition für das System liegt im hohen siebenstelligen Bereich. Die Implementierung startet bereits im ersten Quartal 2026.

„In einer Rekordzeit von nur drei Monaten haben wir das Vergabeverfahren erfolgreich und zu herausragenden Konditionen abgeschlossen. Mein großer Dank geht an das gesamte beteiligte Team. Das verhandelte Ergebnis und die kurze Zeitspanne dieses Verfahrens bis zur Entscheidungsreife und zum Abschluss sind überragend“, so Andreas Heinrich. Die Geschäftsführungen der Kliniken betonen: „Mit dem neuen KIS setzen wir ein klares Zeichen für eine patientenzentrierte, effiziente und digitale Zukunft unserer Häuser. Wir investieren gezielt in innovative Systeme, um heute und morgen die bestmögliche Versorgung zu bieten.“

Starke Verbindung von christlichem Auftrag und modernster Medizin

Die Diakonie Kliniken verbinden ihren tief verwurzelten christlichen Auftrag – kranken und hilfsbedürftigen Menschen zu helfen – mit modernster Medizin und verantwortungsvoller Pflege. Mehr als 3.200 Mitarbeitende in Rheinland-Pfalz und im Saarland betreuen jährlich rund 230.000 Patientinnen und Patienten in allen Lebensphasen. Die Stiftung kreuznacher diakonie beschäftigt insgesamt etwa 7.600 Mitarbeitende und ist Träger von Krankenhäusern, Hospizen, Senioren- und Behinderteneinrichtungen, Bildungsstätten im Sozial- und Gesundheitswesen sowie zahlreichen weiteren sozialen Einrichtungen.

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Max Wischermann ist Redakteur bei Rhein Nahe Direkt.
Er konzentriert sich auf aktuelle Nachrichten aus der Rhein-Nahe-Region, insbesondere auf Einsätze der Polizei, Sicherheitsberichte und relevante gesellschaftliche Themen.

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