Neun Kinder der Vorbereitungsgruppe „Feuersalamander“ der Feuerwehr Rüdesheim haben die Polizeiinspektion Bad Kreuznach besucht. Dabei erhielten sie Einblicke in die Polizeiarbeit und Tipps für ihre Sicherheit im Alltag.
Neun junge Mitglieder der Vorbereitungsgruppe „Feuersalamander“ der Feuerwehr Rüdesheim haben vor kurzem die Polizeiinspektion Bad Kreuznach in der Ringstraße besucht. Polizeihauptkommissarin Susanne Fischer erklärte den Kindern verschiedene Bereiche der Polizeiarbeit und beantwortete ihre Fragen.
Kinder stellen Fragen zur Polizeiarbeit
Zu Beginn konnten die Feuersalamander Fragen stellen. Dabei wollten sie unter anderem wissen, ob jeder Polizist eine Waffe trägt und wo sich das Gefängnis befindet. Ein Schwerpunkt des Besuchs lag auf dem Polizeinotruf 110. Susanne Fischer erklärte den Kindern die Nummer mit der Eselsbrücke „Zwei Hühnerbeine und ein Ei“. Außerdem gab sie Hinweise für verschiedene Situationen im Alltag. Die Kinder erfuhren unter anderem, dass sie herumliegende Waffen nicht anfassen sollen. Stattdessen sollen sie die Polizei verständigen und ihre Eltern informieren.
Sicherheitstipps für den Alltag
Auch das Verhalten gegenüber fremden Personen war Thema. Die Kinder sollten nicht mit unbekannten Menschen mitgehen und sich in bedrohlichen Situationen laut bemerkbar machen. Für den Fall, dass ein Kind beispielsweise auf einem Jahrmarkt verloren geht, empfahl Fischer außerdem, die Telefonnummer der Eltern griffbereit zu haben oder auf dem Arm zu notieren.
Finger- und Schuhabdrücke vorgestellt
Anschließend lernten die Kinder die Arbeit des Erkennungsdienstes kennen. Dabei ging es unter anderem um Fingerabdrücke und die sogenannte Daktyloskopie sowie um die Auswertung von Schuhabdrücken. Die Kinder konnten den praktischen Teil selbst ausprobieren. Jedes Kind durfte sich fotografieren lassen und einen eigenen Fingerabdruck nehmen.
Blick in die Polizeizellen
Zum Besuch gehörte außerdem ein Blick in die Zellen der Polizeiinspektion. Dort erfuhren die Kinder, dass es sich nicht um ein Gefängnis handelt, sondern um Räume für die vorübergehende Unterbringung von Personen. Zum Abschluss bedankten sich die Feuersalamander und ihre Leiterin Constanze Klein bei Polizeihauptkommissarin Susanne Fischer mit einem kleinen Präsent für die Führung.
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