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Feuerwehr birgt leblosen Mann nach Brand in Birkenfeld

Feuerwehr birgt leblosen Mann nach Brand in Birkenfeld
Symbolbild

Bei einem Brand in Birkenfeld ist am Montagnachmittag ein 74-jähriger, alleinlebender Mann ums Leben gekommen. Die Feuerwehr war gegen 16 Uhr zu einem Wohnungsbrand mit Menschenrettung in der Straße Am Gaurech“ alarmiert worden. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss bereits stark verraucht. Dichter Rauch drang aus den Fenstern und der geöffneten Haustür.

Brand in Birkenfeld

Nachbarn hatten die Haustür bereits geöffnet und versucht, den Bewohner durch Zurufe zu erreichen. Wegen der starken Rauchentwicklung war ein Betreten des Hauses ohne Atemschutz jedoch nicht möglich. Einer der Ersthelfer hatte zu viel Rauch eingeatmet und musste medizinisch behandelt werden.

Die Feuerwehr ging wenige Minuten nach der Alarmierung mit Atemschutz, Handwerkzeugen und Wärmebildkameras in das Gebäude vor. Zunächst wurden zwei Atemschutztrupps mit insgesamt vier Einsatzkräften eingesetzt. Parallel drang ein weiterer Trupp über eine Steckleiter von der Rückseite in das Wohnhaus ein. Ziel war die Suche nach der gemeldeten Person.

Der Bewohner wurde im Verlauf des Einsatzes gefunden. Für ihn kam jedoch jede Hilfe zu spät. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Die Einsatzkräfte brachten den Mann aus dem Gebäude. Parallel wurde mit Lüftungsgeräten versucht, den stark verrauchten Bereich zu entrauchen.

Die Kollegen waren schnell vor Ort, sind dann direkt mit Atemschutz und Handwerkzeug und Wärmebildkamera ins Gebäude vorgedrungen. Parallel dazu ist ein Trupp unter Atemschutz über die Gebäuderückseite ins Wohnhaus eingedrungen und hat sich direkt auf den Weg gemacht zur Personensuche, erklärt VG-Wehrleiter Lars Benzel gegenüber Rhein Nahe Direkt.

Benzel: Im Laufe des Einsatzes ist eine Person dann dementsprechend angetroffen worden. Da konnte der Notarzt nur noch den Tod feststellen.

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Zugang zum Gebäude war schwierig

Eine besondere Herausforderung stellte der Zugang zum Wohnhaus dar. Das Gebäude war an der Rückseite beziehungsweise im Umfeld stark von Vegetation zugewachsen. Eine direkte Zufahrt war deshalb nicht möglich. Die Einsatzkräfte mussten sich mit Handwerkzeugen einen Zugang verschaffen und Material sowie tragbare Leitern zu Fuß zum Gebäude bringen.

Insgesamt war die Feuerwehr Birkenfeld mit dem kompletten Löschzug und rund 40 Einsatzkräften vor Ort. Auch ein Rettungswagen aus Birkenfeld und der Rettungshubschrauber Christoph 10 waren im Einsatz. Streifen der Polizei sicherten die Einsatzstelle und unterstützten die Maßnahmen.

Westnetz schaltete Gebäude stromlos

Westnetz-Mitarbeiter schalteten während des Einsatzes die Stromversorgung des Gebäudes aus, damit die Feuerwehrleute möglichst sicher vorgehen konnten.

Die Nachlöscharbeiten waren nach Angaben des Wehrleiters innerhalb von etwa einer Stunde abgeschlossen. Für die Feuerwehr war der Einsatz gegen 19.30 Uhr mit der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft beendet. Anschließend wurde die Einsatzstelle an die Kriminalpolizei übergeben.

Brandursache noch unklar

Die Ursache des Feuers ist zunächst nicht bekannt. Die Kriminalpolizei übernahm die weiteren Ermittlungen zum Brand und zu den näheren Umständen des Todes.

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Max Wischermann ist Redakteur bei Rhein Nahe Direkt.Er konzentriert sich auf aktuelle Nachrichten aus der Rhein-Nahe-Region, insbesondere auf Einsätze der Polizei, Sicherheitsberichte und relevante gesellschaftliche Themen.