Nach der Pause in diesem Jahr soll das Ritterfest in Ebernburg im September 2027 neu starten. Geplant sind ein neuer Veranstalter, ein neuer Standort auf der Kuna-Aue und ein familienfreundliches Konzept.
Das Ritterfest in Ebernburg soll 2027 zurückkehren. Das sagte die Ortsvorsteherin von Bad Münster am Stein-Ebernburg, Birgit Ensminger-Busse, im Gespräch mit Antenne Bad Kreuznach. Der Ortsbeirat hatte sie damit beauftragt, nach der Pause einen neuen Veranstalter zu suchen. Die Wahl fiel schließlich auf CS History & Events aus Düsseldorf. Der Neustart ist für September 2027 vorgesehen.
Neuer Veranstalter für das Ritterfest
Nach Angaben von Ensminger-Busse hatte sie Kontakt zu verschiedenen Veranstaltern aufgenommen. Mit CS History & Events habe sich schließlich eine gute Grundlage für die weitere Planung ergeben. Geschäftsführer Knut Schulz und Andi Wolter von der Stammpferde-Gruppe seien zudem bereits von früheren Mittelalterfesten in Ebernburg bekannt. Gemeinsam habe man anschließend Ideen entwickelt und geprüft, wie sich das Fest künftig organisieren lässt.
Kuna-Aue wird neuer Veranstaltungsort
Eine der größten Veränderungen betrifft den Standort. Das Ritterfest soll künftig vollständig auf der Kuna-Aue stattfinden. Der bisherige Veranstaltungsbereich im alten Ortskern hatte sich nach Angaben der Ortsvorsteherin zunehmend als schwierig erwiesen. Unter anderem spielten Anforderungen an Sicherheit und Organisation eine Rolle. Zudem habe die Akzeptanz für die Veranstaltung im Ortskern abgenommen. Auch die Nahwiesen seien organisatorisch schwieriger, weil dort mehrere Grundstückseigentümer zustimmen müssten. Die Kuna-Aue ist dagegen städtisches Gelände. Nach Angaben von Ensminger-Busse sind Grünflächenamt und Ordnungsamt bereits in die Planungen eingebunden.
Familienfreundliches und barrierefreies Konzept
Das neue Fest soll unterschiedliche Besuchergruppen ansprechen. Die Kuna-Aue sei barrierefrei und biete ausreichend Platz, um das gesamte Ritterfest auf einem Gelände zu bündeln. Geplant sind unter anderem Pferdeshows sowie ein Marktbereich. Gleichzeitig sollen auch Angebote für Kinder und Familien eine wichtige Rolle spielen. Besucher sollen das Festgelände außerdem zwischendurch verlassen und später wieder betreten können. Dadurch sollen auch die Ebernburg und weitere Angebote im Stadtteil eingebunden werden.
Vereine, Winzer und Gastronomen sollen mitmachen
Auch örtliche Vereine, Winzer und Gastronomen sollen nach den Vorstellungen der Ortsvorsteherin Teil des Ritterfestes werden. Ensminger-Busse hofft darauf, dass das Fest Besucher nach Ebernburg zieht und zugleich die Angebote im Stadtteil einbindet.
Nach Einschätzung der Ortsvorsteherin ist die Kuna-Aue auch mit Blick auf die Sicherheit einfacher zu organisieren als der alte Ortskern. Der neue Veranstalter bringt nach ihren Angaben außerdem geschulte Mitarbeiter mit, die unter anderem auf Sicherheits- und Ordnungsfragen vorbereitet sind und bei möglichen Konflikten deeskalierend eingreifen können.
Ritterfest soll langfristig wieder etabliert werden
Der Neustart 2027 soll nicht einmalig bleiben. Ziel sei es, das Ritterfest langfristig wieder in Ebernburg zu etablieren. Nach der ersten Veranstaltung wolle man prüfen, welche Punkte angepasst werden müssen und ob sich das Fest künftig noch erweitern lässt.
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