Am 12. März findet in Rheinland-Pfalz erneut ein landesweiter Warntag statt. Auch die Verbandsgemeinde Wörrstadt macht bei dem Test der Warnsysteme mit. Ziel ist es, die Technik zu prüfen und die Bevölkerung mit Warnmeldungen vertraut zu machen.
Warnung über Apps, Handys und Sirenen
Gegen 10 Uhr löst das Lagezentrum Bevölkerungsschutz im Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz die Warnung aus. Dafür nutzt das Land das Modulare Warnsystem. Außerdem erhalten viele Menschen Warnmeldungen direkt auf ihr Handy über Cell Broadcast. Zusätzlich senden die Apps NINA und KATWARN eine Warnmeldung.
Im Landkreis Alzey-Worms und damit auch in der Verbandsgemeinde Wörrstadt heulen um 10 Uhr außerdem die Sirenen. Sie machen die Menschen auf eine mögliche Gefahr aufmerksam.
Entwarnung nach rund 45 Minuten
Gegen 10:45 Uhr folgt eine Entwarnung. Die Signale für Warnung und Entwarnung unterscheiden sich dabei von den Sirenensignalen, die Feuerwehren für Einsätze nutzen.
Test für Technik und Abläufe
Mit dem landesweiten Warntag testet das Land die vorhandenen Warnsysteme und überprüft gleichzeitig die Abläufe im Lagezentrum Bevölkerungsschutz. Gleichzeitig soll die Aktion zeigen, wie Warnmeldungen im Ernstfall ankommen.
Der Warntag in Rheinland-Pfalz ergänzt den bundesweiten Warntag, der jedes Jahr im September stattfindet.