Die Kreuznacher Stadtwerke haben an der Landfuhrbrücke in Bad Kreuznach einen neuen Pegel gebohrt. Mit dieser Maßnahme will der Energieversorger in die sichere Trinkwasserversorgung der Bürgerinnen und Bürger investieren.
Bad Kreuznach investiert in sichere Grundwasserversorgung
Pegel werden genutzt, um den aktuellen Wasserstand und den Grundwasserkörper zu überwachen, die Trichterwirkung der Trinkwasserbrunnen zu bestimmen und mit mehreren Pegeln die Grundwasserfließrichtung zu ermitteln.
Die Bohrung dauerte fünf Tage und erreichte eine Tiefe von 34 Metern. Dabei wurden zunächst Bodenschichten wie Sandstein und Ton durchbohrt und in ein Meter langen Holzkästen gelagert. Dieser Schritt dient zusätzlich dazu, den Aufbau der Gesteinsschichten in der Region zu dokumentieren.
Im gesamten Wasserschutzgebiet gibt es 65 Pegel in Bad Kreuznach, deren Grundwasserspiegel von den Kreuznacher Stadtwerken regelmäßig kontrolliert werden.
Bad Kreuznach Grundwasser: 65 Pegel
Für die Messungen kommt ein sogenanntes Lichtlot zum Einsatz. Dabei handelt es sich um ein Maßband mit einem batteriebetriebenen, metallischen Sensor, der in das Pegelrohr abgelassen wird. Sobald der Sensor die Wasseroberfläche erreicht, zeigt ein akustisches oder optisches Signal an, dass das Grundwasser erreicht ist. Anhand des Maßbandes kann anschließend die genaue Höhe des Wassers im Pegel bestimmt werden. Mit dieser Methode setzen die Stadtwerke auf ein präzises und zuverlässiges Verfahren zur regelmäßigen Beobachtung des Grundwasserspiegels.