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Bad Kreuznach: Julia Klöckner besucht Sparkasse Rhein-Nahe

Julia Klöckner besucht die Sparkasse Rhein-Nahe in Bad Kreuznach
V.r.: Jörg Brendel, Julia Klöckner, Holger Wessling und Kai Wilhelm (Quelle: Büro der Bundestagsabgeordneten Julia Klöckner)

Die Bundestagspräsidentin und heimische Bundestagsabgeordnete, Julia Klöckner, besuchte die Sparkasse Rhein-Nahe in Bad Kreuznach. Dabei stand sie im Austausch mit dem Vorstandsvorsitzenden, Holger Wessling, seinem Stellvertreter, Jörg Brendel, und Kai Wilhelm. Im Fokus standen digitale Services, regionale Nähe sowie die finanzielle Bildung junger Menschen im digitalen Zeitalter.

Julia Klöckner besucht die Sparkasse Rhein-Nahe in Bad Kreuznach

Wie das Büro von Julia Klöckner mitteilt, war die Balance zwischen digitaler Innovation und regionaler Nähe ein zentraler Punkt des Gesprächs. Banken würden sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt haben. Viele Menschen würden Überweisungen oder Anträge digital über Smartphone und Laptop erledigen. Gleichzeitig würden insbesondere ältere Kundinnen und Kunden weiterhin den persönlichen Weg in die Filiale bevorzugen. Vor allem um Kontoauszüge zu ziehen oder Überweisungen am Schalter zu tätigen.

Moderne Technik dürfe niemanden zurücklassen

Julia Klöckner betonte, die Digitalisierung eröffne neue Möglichkeiten und erleichtere viele Abläufe. „Aber gerade in unserer ländlich geprägten Region bleibt der persönliche Ansprechpartner vor Ort unverzichtbar. Moderne Technik darf niemanden zurücklassen“, so Klöckner.

Vorstandsvorsitzender Holger Wessling erläuterte, dass Kundinnen und Kunden digitale Services nutzen wollten. Zugleich würden sie die Sicherheit erwarten, vor Ort betreut zu werden. Beides gehöre zusammen. Jörg Brendel ergänzte: „Bei komplexen Finanzentscheidungen wie Baufinanzierungen oder Altersvorsorge ist persönlicher Kontakt entscheidend. Digitale Angebote erleichtern vieles, aber Vertrauen entsteht oft nur im direkten Gespräch.“

Finanzielle Bildung junger Menschen im Fokus

Ein weiteres Thema des Austauschs war die finanzielle Bildung junger Menschen. Früher besuchten Sparkassen regelmäßig Schulen und vermittelten Grundlagen wie Kontoführung, Sparen und Haushaltsplanung. In den vergangenen Jahren zogen sich viele Schulen von solchen Angeboten zurück, um den Eindruck von Werbung für einzelne Institute zu vermeiden.

Julia Klöckner unterstrich die Bedeutung finanzieller Bildung als Teil der Lebenskompetenz. Kinder und Jugendliche müssten früh lernen, wie Finanzen funktionieren – vom eigenen Konto über den verantwortungsvollen Umgang mit Geld bis hin zu langfristigem Sparen.

Holger Wessling ergänzte, dass neben der finanziellen Bildung für Kinder und Jugendliche auch die allgemeine Verbraucherbildung zunehmend in den Fokus rücke. Themen wie Vorsorge, Absicherung, Vermögensaufbau oder Wohnen spielten ebenso eine Rolle wie der sichere Umgang mit digitalen Angeboten und die Prävention von Betrug.

Positiver Trend

Gleichzeitig zeige sich ein positiver Trend: Immer mehr Programme, teils digital, teils praxisnah, brächten die finanzielle Bildung zurück in Unterricht und Lebensalltag.

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Max Wischermann ist Redakteur bei Rhein Nahe Direkt.
Er konzentriert sich auf aktuelle Nachrichten aus der Rhein-Nahe-Region, insbesondere auf Einsätze der Polizei, Sicherheitsberichte und relevante gesellschaftliche Themen.

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