Die Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach hat im Jahr 2025 insgesamt 702 Einsätze bewältigt. Damit ist die Zahl im Vergleich zum Vorjahr erneut gestiegen. Besonders auffällig ist der Anstieg bei den Brandeinsätzen.
Mehr Brände als im Vorjahr
Insgesamt 369 Brandeinsätze mussten die Einsatzkräfte abarbeiten. Darunter waren zahlreiche Wohnungs- und Gebäudebrände, aber auch Fahrzeug- sowie Wald- und Flächenbrände. So brannten unter anderem Wohnungen, Keller und Küchen in verschiedenen Stadtteilen.
Ein besonders schwerer Einsatz ereignete sich im November in Bosenheim, als es nach einer Explosion zu einem Gebäudebrand kam. Eine Person wurde dabei schwer verletzt. Ebenfalls tragisch: Im Dezember kam bei einem Wohnungsbrand ein Mensch ums Leben.
Große Herausforderungen bei Wald- und Flächenbränden
Mehrere Brände im Freien forderten die Feuerwehr zusätzlich. Besonders anspruchsvoll war ein Waldbrand auf der Gans im Juni. Dort mussten mehrere Brandstellen gleichzeitig gelöscht werden, teilweise in schwierigem Gelände.
Viele Hilfeleistungen und Unfälle
Neben den Bränden war die Feuerwehr auch bei 305 Hilfeleistungseinsätzen im Einsatz. Dazu gehörten Verkehrsunfälle, Türöffnungen, technische Hilfeleistungen sowie Einsätze nach Unwettern.
Bei Verkehrsunfällen mussten mehrfach eingeklemmte Personen befreit werden. Auch medizinische Notfälle während der Fahrt führten zu aufwendigen Rettungseinsätzen.
Spektakuläre Rettung aus der Nahe
Für Aufsehen sorgte eine Wasserrettung im November am Elisabethenwehr. Fünf Jugendliche waren mit einem Ruderboot gekentert und wurden per Rettungshubschrauber aus dem Wasser gerettet.
Unterstützung für andere Einsatzkräfte
Die Feuerwehr Bad Kreuznach leistete zudem über 130 Amtshilfen für Polizei und Rettungsdienst. Dazu gehörten unter anderem Türöffnungen, Tragehilfen und Rettungen aus schwierigen Lagen.
Ehrenamt bleibt unverzichtbar
Die 154 aktiven Feuerwehrleute engagieren sich ehrenamtlich und absolvieren regelmäßig Übungen und Ausbildungen. Gleichzeitig wirbt die Feuerwehr um neue Mitglieder – sowohl für die aktive Wehr als auch für die Jugendfeuerwehr und den Förderverein.