Im Rahmen der europaweiten ROADPOL-Verkehrssicherheitskontrollwoche hat die Polizei in Bad Kreuznach am Montag präventive Kontrollen durchgeführt. Zwischen 13:45 Uhr und 15:15 Uhr richteten die Einsatzkräfte am Europaplatz eine stationäre Kontrollstelle ein.
Schwerpunkt Bus- und Lkw-Verkehr
Der aktuelle Themenschwerpunkt der Kontrollwoche liegt auf dem Bereich „Bus und Truck“. Ziel der europaweit abgestimmten Maßnahmen ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken.
In Bad Kreuznach überprüfte die Polizei mehrere Linienbusse. Dabei achteten die Einsatzkräfte darauf, den laufenden Linienverkehr nicht zu beeinträchtigen.
Mehrere Verstöße festgestellt
Bei vier kontrollierten Fahrzeugen stellten die Beamten Verstöße gegen die Mitführpflicht erforderlicher Unterlagen fest. In einem Fall konnte ein Busfahrer keinen gültigen Nachweis über die Berufskraftfahrerqualifikation vorlegen. Zudem fehlten bei einem Bus die vorgeschriebenen Unterlegkeile.
Insgesamt leitete die Polizei fünf Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.
Aufklärung über neues Waffenverbot
Ein weiterer Schwerpunkt der Kontrollstelle lag auf der Umsetzung des neuen Paragrafen 42b des Waffengesetzes. Dieser untersagt das Mitführen von Waffen und Messern im öffentlichen Personenverkehr.
Die Polizei nutzte die Maßnahme, um über die neue Rechtslage zu informieren und deren Einhaltung im Bereich des städtischen Bahnhofs zu überprüfen. In diesem Zusammenhang kontrollierten die Einsatzkräfte acht Personen, die zuvor einen Bus verlassen hatten. Beanstandungen gab es dabei nicht.
Prävention steht im Vordergrund
Nach Angaben der Polizei dient die ROADPOL-Verkehrssicherheitskontrollwoche nicht nur der Kontrolle, sondern auch der präventiven Gefahrenabwehr. Durch regelmäßige Kontrollen, Information und die konsequente Umsetzung gesetzlicher Vorgaben soll die Sicherheit im öffentlichen Raum weiter verbessert werden.