Eine Personenrettung am Burgweg in Bad Kreuznach hat am Samstagnachmittag Einsatzkräfte gefordert. Denn eine Spaziergängerin verletzte sich im Wald oberhalb der Nahetalklinik. Deshalb rückten Feuerwehr und Rettungsdienst aus.
Spaziergang endet mit schmerzhafter Verletzung
Zwei Frauen waren gemeinsam im Wald unterwegs, und sie gingen einen steilen Weg hinab. Dabei knickte eine der beiden plötzlich um, und sie verletzte sich am Knöchel. Sie konnte nicht mehr weiterlaufen, und sie klagte über Schmerzen.
Da die Frauen ortsfremd waren, fiel die genaue Standortangabe zunächst schwer. Außerdem fehlten markante Punkte, und das erschwerte die Orientierung. Deshalb forderten die Einsatzkräfte die Übermittlung des Handy-Standorts an.
Einsatzkräfte überwinden schwieriges Gelände
Die übermittelten Daten zeigten den Bereich unterhalb der Nahetalklinik in Richtung Rotenfels. Allerdings war der Weg nicht für Fahrzeuge geeignet, und er führte durch unwegsames Gelände.
Deshalb legten Feuerwehr und Rettungsdienst rund 700 Meter zu Fuß zurück. Dabei trugen sie ihre Ausrüstung, und sie mussten große Teile bergauf gehen. Trotzdem erreichten sie die Patientin zügig.
Schonender Transport zur weiteren Behandlung
Vor Ort versorgte der Rettungsdienst die verletzte Frau, und er stabilisierte sie. Anschließend bereiteten die Einsatzkräfte den Transport vor, und sie lagerten die Patientin in eine Schleifkorbtrage.
Mit einer sogenannten Mule transportierten sie die Trage zurück zum Rettungswagen. Dieses einrädrige Hilfsmittel erleichtert Transporte, und es eignet sich besonders für enge Waldwege.
Am Fahrzeug übergaben sie die Patientin, und sie wurde zur weiteren Behandlung gebracht. Der gesamte Einsatz dauerte etwa zwei Stunden.
Wichtige Hinweise für Ausflüge im Wald
Der Einsatz zeigt, wie wichtig eine genaue Standortbestimmung ist. Deshalb sollten Spaziergänger ihr Handy nutzen, und sie sollten bekannte Punkte beachten.
Gerade in den Wäldern rund um Bad Kreuznach gilt besondere Vorsicht. Denn steile Wege erhöhen das Risiko, und kleine Unfälle können schnell größere Einsätze auslösen.