Zwei junge Kletterer haben am Dienstagabend, 27. Januar 2026, einen Polizeieinsatz am Rotenfels ausgelöst. Die Polizeidirektion Bad Kreuznach teilt mit, dass mehrere Zeugen gegen 18:40 Uhr sich bewegende Lichter in der Steilwand meldeten. Daraufhin rückten die Einsatzkräfte aus.
Stirnlampen in der Steilwand sorgen für Alarm
Von der Ortslage Ebernburg aus entdeckte die Polizei zwei Personen mit Stirnlampen in der Felswand. Die beiden Kletterer bewegten sich langsam hangabwärts und zwar im oberen Drittel der Steilwand, rechtsseitig der sogenannten Bastei.
Gleichzeitig herrschten schwierige Bedingungen. Es war bereits dunkel, zudem setzte Nieselregen ein. Außerdem lagen die Temperaturen bei nur rund drei Grad.
Keine akute Notlage – Klettern dennoch beendet
Die Polizei nahm Kontakt zu den beiden Personen auf und klärte die Situation vor Ort. Zwar bestand keine akute Notlage, dennoch wiesen die Beamten die Kletterer an, das Klettern zu beenden und sich in Sicherheit zu bringen.
Anschließend stellten die Einsatzkräfte die Identität der beiden 18-jährigen Heranwachsenden fest. Beide führten vollständige Kletterausrüstung mit.
Klettern am Rotenfels derzeit untersagt
Nach ersten Angaben der Polizei ist das Klettern am Rotenfels aktuell verboten. Deshalb prüft die Polizei nun die Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens. Zudem wird geprüft, ob den Beteiligten die Kosten des Polizeieinsatzes in Rechnung gestellt werden.
Polizei warnt vor hohen Risiken
Die Polizei warnt ausdrücklich vor den Gefahren am Rotenfels. Denn bei Dunkelheit, Nässe und Kälte steigt das Risiko erheblich. Gerade im Winter können schlechte Sicht und rutschige Felsen schnell zu lebensgefährlichen Situationen führen.
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