Bingen: Oberbürgermeister Thomas Feser unterstützt die digitale Erinnerungsaktion zum 27. Januar, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Mit seiner Teilnahme an der internationalen #WeRemember-Kampagne setzt er ein klares Zeichen gegen Hass, Ausgrenzung und das Vergessen.
Thomas Feser unterstützt #WeRemember-Kampagne
Feser: „Am 27. Januar 1945 wurden die Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz aus ihrer unerträglichen Gefangenschaft befreit. Auch wenn die Täter dieser Gräueltaten nicht mehr unter uns sind, lebt ihr Gedankengut in erschreckender Weise weiter. Um sicherzustellen, dass sich dieses dunkle Kapitel der deutschen Geschichte niemals wiederholt, müssen wir die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus wachhalten.“ Mit einem Beitrag in den sozialen Medien beteiligt er sich an der #WeRemember-Kampagne des World Jewish Congress.
Erinnerung als Verantwortung für die Gegenwart
Feser verweist dabei auch auf die Worte der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer. „Margot Friedländer sagte 2019: ,Ich bin nach Deutschland zurückgekommen, um mit Ihnen zu sprechen, Ihnen die Hand zu reichen und Sie zu bitten, dass Sie die Zeitzeugen werden, die wir nicht mehr lange sein können.‘ Diese Worte mahnen uns eindringlich, Verantwortung zu übernehmen“, so Feser. Diese Aussage sei ein eindringlicher Appell, Verantwortung zu übernehmen und die Erinnerung lebendig zu halten.
Klares Zeichen gegen Hass und Ausgrenzung
„Es liegt an uns, die Lehren der Vergangenheit zu bewahren. Uns der Gefahren bewusst zu sein, die von religiöser, rassistischer und ethnischer Verfolgung ausgehen. Rassismus, Antisemitismus und Hass dürfen keinen Platz in unserer Gesellschaft haben – wir müssen ihnen jederzeit entschieden entgegentreten und gemeinsam für eine Welt des Respekts und der Menschlichkeit einstehen“, betont Oberbürgermeister Thomas Feser.