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Landtagswahl 2026: Matthias Müller (ÖDP) im Interview

Landtagswahl 2026: Matthias Müller (ÖDP)
Matthias Müller (ÖDP) im Interview mit Antenne Bad Kreuznach Quelle: Rhein Nahe Direkt

WAHL-SPEZIAL zur Landtagswahl 2026: Matthias Müller (ÖDP)

Im Rahmen des Wahl-Spezials zur Landtagswahl 2026 bei Antenne Bad Kreuznach stellen sich Kandidatinnen und Kandidaten aus den Wahlkreisen der Region jeweils drei Fragen – und haben dafür genau drei Minuten Zeit. Die Fragen sind für alle gleich, ebenso die Sendezeit.

Für den Wahlkreis 30 Bingen tritt Matthias Müller für die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) an.

Stellen Sie sich bitte vor: Wer sind Sie?

Matthias Müller: Mein Name ist Matthias Müller, ich bin 57 Jahre alt, verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder, einen Sohn und eine Tochter. Ich bin ein Binger-Urgestein, bin in Bingen-Kempten groß geworden und auch heute noch hier in Bingen sehr aktiv. Ich gehöre mehreren großen Vereinen in Bingen an und engagiere mich seit über zehn Jahren in der Binger Politik.

Wofür steht die ÖDP?

Matthias Müller: Die ÖDP steht für die ökologisch-demokratische Partei. „Ökologisch“ bedeutet für uns alles, was mit Naturschutz, Umwelt und Tierschutz zu tun hat. „Demokratisch“ verstehen wir so, dass Politik nicht von oben nach unten gemacht wird, sondern gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern. Die Menschen sollen mitgenommen werden und ihre Anliegen sollen in die Politik aufgenommen werden.

Sehr wichtig ist uns außerdem eine familienorientierte und werteorientierte Politik. Das beginnt schon bei ausreichenden Kindergartenplätzen, geht über eine gute Schulbildung mit sauberen und gut ausgestatteten Schulen bis hin zu weiterführenden Schulen.

Auch die Hochschule in Bingen spielt für mich eine große Rolle. Bereits mein Großvater hat hier studiert. Diese Einrichtung muss weiter ausgebaut werden. In Gesprächen mit Studierenden höre ich immer wieder vom Wohnraumproblem. Auch die Busverbindungen zwischen Büdesheim und Bingen oder von Bingen nach Büdesheim werden häufig als Problem angesprochen.

Zum Wahlkreis 30 gehören neben der Stadt Bingen auch die Verbandsgemeinden Rhein-Nahe, Gensingen-Sprendlingen und Gau-Algesheim. Zwei wichtige wirtschaftliche Säulen dieser Region sind der Tourismus und der Weinbau. Der Weinbau wird in Zukunft eine andere Rolle einnehmen müssen, und auch hier möchte die ÖDP beratend begleiten und mitgestalten.

Wie werden Sie Bingen vertreten?

Matthias Müller: Ich möchte Bingen als offener und bürgernaher Mensch vertreten. Die Menschen hier kennen mich als ruhigen und sachlichen Ansprechpartner. Bürgernähe bedeutet für mich vor allem das persönliche Gespräch. In kurzen Gesprächen versuche ich herauszufinden, welche Probleme die Bürgerinnen und Bürger haben, und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Ich bin viel in Bingen unterwegs und jederzeit ansprechbar. Ich weise niemanden ab, habe für jeden ein offenes Ohr und bin kulturoffen. Jeder kann mich ansprechen. Als ÖDP wollen wir uns neutral allen Themen annehmen und versuchen, Lösungen zu finden und Möglichkeiten für Verbesserungen aufzuzeigen.

Wahl-Spezial zur Landtagswahl 2026

In unserer Interviewreihe zur Landtagswahl 2026 stellen sich Kandidaten aus der Region jeweils drei Fragen in drei Minuten. Alle Interviews und Videos finden Sie gesammelt in unserem Wahl-Spezial.

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Lena Winterfeld ist Redakteurin bei Rhein Nahe Direkt und Antenne Bad Kreuznach und schreibt unter anderem für die Bereiche Wirtschaft und Politik.

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