In Bingen findet vom 16. Mai bis zum 4. Oktober die Skulpturen-Triennale 2026 statt. Die Ausstellung steht unter dem Titel VERBINDUNG UND ZUSAMMENHALT. Entlang des Binger Rheinufers versammelt sie erneut ein vielstimmiges Feld zeitgenössischer Skulpturenkunst mit besonderem Fokus auf junge künstlerische Positionen und gezielte Nachwuchsförderung.

Die Skulpturen-Triennale wird von der Gerda und Kuno Pieroth Stiftung getragen und in Kooperation mit der Stadt Bingen sowie mit Unterstützung privater Förderer und regionaler Partner realisiert.
Skulpturen-Triennale Bingen gibt teilnehmende Künstler bekannt
Die Kuratorin Sara Bernshausen und der Kurator Lutz Driever wählten zwanzig künstlerische Positionen aus, die das Ausstellungsthema aus unterschiedlichen Perspektiven reflektieren sollen. Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler:
- Bettina Allamoda
- BA Sela (Förderpreis)
- Max Brück (Förderpreis)
- Lena Marie Emrich
- VALIE EXPORT
- Menno Fahl
- Albrecht Genin
- Hannah Hallermann
- Thomas Judisch
- Karsten Konrad
- Sasha Kurmaz
- Stefan Marx
- Emilia Neumann (Förderpreis)
- Thuy-Tien Nguyen
- Haleh Redjaian
- Michael Sailstorfer
- Johann Gottfried Schadow
- Nadine Schemmann
- Martine Seibert-Raken
- Klasse Maximiliane Baumgartner und Gäste (Kunsthochschule Mainz)
Neues Förderprogramm als zentrales Element
Neben international bekannten Persönlichkeiten stehen insbesondere Künstlerinnen und Künstler im Mittelpunkt, deren Arbeiten im Rahmen eines Förderprogramms eigens für die Triennale entstehen. Mit BA Sela, Emilia Neumann und Max Brück werden zudem drei Nachwuchskünstlerinnen und -künstler eingeladen, neue Arbeiten für den öffentlichen Raum in Bingen zu entwickeln. Die Entstehungsprozesse sollen filmisch begleitet und auf der Website sowie über den Instagram-Kanal der Triennale dokumentiert werden. Ziel sei es, den künstlerischen Arbeitsprozess öffentlich zugänglich zu machen und frühzeitig Einblicke in neue skulpturale Positionen zu geben.
Renommierte und junge Positionen im Dialog
Auch das Studierendenprojekt „mein kann dein sein“ der Klasse Maximiliane Baumgartner an der Kunsthochschule Mainz bindet junge Künstlerinnen und Künstler aktiv ein und setzt auf Beteiligung und Dialog mit der Stadtgesellschaft.
In Kooperation mit der Artist Residency Schloss Balmoral in Bad Ems wird der ukrainische Künstler Sasha Kurmaz mit einer interdisziplinären Arbeit vertreten sein, die zur Auseinandersetzung mit den Verbindungen von organisierter Religion und Nationalstaat einlädt.
Neben den Förderkünstlerinnen und -künstlern sind zahlreiche weitere nationale und internationale Positionen vertreten, darunter VALIE EXPORT und Michael Sailstorfer.