In Bingerbrück nimmt die Neugestaltung der B9 weiter Fahrt auf. Das teilt Westnetz mit. Am Donnerstag, 19. Februar 2026, gaben Vertreter aus Politik und Versorgungsunternehmen mit einem offiziellen Spatenstich das Baufeld in der Koblenzer Straße frei.
B9 Baustelle: Ausbau der B9 geht sichtbar voran
Bereits seit Januar laufen die ersten Tiefbauarbeiten. Nun startet die umfassende Modernisierung der unterirdischen Infrastruktur. Entlang der Koblenzer Straße und der Straße „Am Rupertsberg“ erneuern die Projektpartner auf rund einem Kilometer Länge die Netze für Strom, Gas, Wasser und Abwasser.
Beteiligt sind die Westnetz GmbH, die Stadtwerke Bingen und der Zweckverband Wasserversorgung Trollmühle. Die Unternehmen bündeln ihre Maßnahmen, damit die Arbeiten koordiniert ablaufen und die Belastung für Anwohner möglichst gering bleibt. Die Bauphase im Untergrund soll voraussichtlich bis Mitte 2027 dauern.
Verkehr halbseitig geregelt
Während der Bauarbeiten bleibt die B9 im Bereich der Koblenzer Straße halbseitig gesperrt. Eine Ampel regelt den Verkehr. Über den Fortschritt informieren die Beteiligten regelmäßig, unter anderem über einen den Baustellenservice infraMessage.
Interessierte Eigentümer haben im Zuge der Maßnahme zudem die Möglichkeit, neue Gashausanschlüsse legen zu lassen.
Grundlage für neue Ortsdurchfahrt und BUGA
Die Erneuerung der Leitungen bildet die Basis für die geplante Umgestaltung der Ortsdurchfahrt ab 2027. Dann wollen der Landesbetrieb Mobilität und die Stadt Bingen Fahrbahn und Gehwege modernisieren und das Straßenbild aufwerten.
Das Projekt steht auch im Zusammenhang mit den Vorbereitungen auf die Bundesgartenschau, die als wichtiger Impuls für die Stadtentwicklung gilt.
Die Projektpartner bitten während der Bauzeit um Verständnis für verkehrliche Einschränkungen und mögliche Beeinträchtigungen.