Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Bad Kreuznach im Januar 2026 gestiegen. Das geht aus den aktuellen Zahlen der Arbeitsagentur hervor.
Mehr Arbeitslose und höhere Quote
Insgesamt waren im Januar 12.344 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 815 Personen mehr als im Dezember und 899 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,4 Prozentpunkte auf 6,5 Prozent. Im Januar des Vorjahres lag sie bei 6,0 Prozent.
Mehr Anmeldungen, weniger Abmeldungen
Im Januar meldeten sich 2.595 Menschen arbeitslos. Das sind 22,9 Prozent mehr als im Vormonat. 1.184 Personen kamen direkt aus einer vorherigen Erwerbstätigkeit. Gleichzeitig beendeten 1.810 Menschen ihre Arbeitslosigkeit. Das waren 5,8 Prozent weniger als im Dezember. 486 Personen nahmen eine neue Beschäftigung auf.
Weniger neue Stellen gemeldet
Die Unternehmen meldeten im Januar 417 neue Stellen. Das sind 163 weniger als im Dezember und 90 weniger als vor einem Jahr. Insgesamt befanden sich 2.728 offene Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. Die meisten freien Stellen gibt es in den Bereichen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Verarbeitendes Gewerbe, Handel, Gesundheits- und Sozialwesen sowie im Baugewerbe.
Entwicklung in den Landkreisen
Im Landkreis Bad Kreuznach waren 6.364 Menschen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote stieg dort auf 7,3 Prozent. Im Landkreis Birkenfeld nahm die Arbeitslosigkeit auf 3.264 Personen zu, die Quote lag bei 7,5 Prozent. Im Rhein-Hunsrück-Kreis waren 2.716 Menschen arbeitslos gemeldet, die Quote stieg auf 4,5 Prozent.
Unterstützung bei der Arbeitssuche
Nach Angaben der Agentur für Arbeit Bad Kreuznach wird Arbeitsuchenden Unterstützung angeboten, zum Beispiel durch Qualifizierungen oder den Erwerb neuer Berufsabschlüsse. Berufliche Weiterbildung gilt dabei als zentrales Instrument der Arbeitsmarktpolitik.