Der Kreisausschuss im Landkreis Birkenfeld hat wichtige Beschlüsse zum öffentlichen Nahverkehr und zum Katastrophenschutz vorbereitet. Beide Themen sollen am 23. März im Kreistag endgültig entschieden werden.
Nahverkehr soll bedarfsgerechter werden
Im Mittelpunkt der Sitzung stand die Fortschreibung der Nahverkehrspläne. Grundlage ist eine aktuelle Analyse, die Schwachstellen im bestehenden Angebot aufzeigt. Dazu zählen unter anderem die Erreichbarkeit von Haltestellen, die Barrierefreiheit und die Qualität der Verbindungen.
Geplant ist, das Busangebot künftig stärker am tatsächlichen Bedarf auszurichten. Weniger genutzte Linien könnten angepasst oder durch Rufbus-Systeme ersetzt werden. Gleichzeitig sollen wichtige Ziele wie die Nationalparktore weiterhin regelmäßig angebunden bleiben.
Der Kreisausschuss empfiehlt dem Kreistag einstimmig, die neuen Nahverkehrspläne zu beschließen.
Mehr Geld für Ehrenamt im Katastrophenschutz
Ein weiterer Schwerpunkt war die Anpassung der Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Führungskräfte im Brand- und Katastrophenschutz. Die Verwaltung schlägt vor, die Entschädigungen je nach Funktion differenziert zu erhöhen.
Nach dem aktuellen Vorschlag würden sich die jährlichen Kosten von rund 21.000 Euro auf etwa 42.000 Euro erhöhen. Die Mittel stehen im Haushalt 2026 zur Verfügung.
Auch dieser Vorschlag wurde vom Kreisausschuss einstimmig unterstützt.
Entscheidung fällt im Kreistag
Über beide Themen entscheidet der Kreistag des Landkreises Birkenfeld abschließend in seiner Sitzung am 23. März.