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Landespräventionspreis 2026: Bewerbungen aus dem Landkreis Birkenfeld erwünscht

Landespräventionspreis 2026: Bewerbungen aus dem BIR-Kreis erwünscht
Symbolbild

Der Landespräventionsrat Rheinland-Pfalz hat den Landespräventionspreis 2026 ausgeschrieben. Mit dem Wettbewerb würdigt das Land Projekte und Initiativen, die sich in besonderer Weise für Kriminalprävention und Gewaltvorbeugung engagieren.

Aufruf an Akteure im Nationalparklandkreis Birkenfeld

Auch aus dem Landkreis Birkenfeld werden Bewerbungen gesucht. Landrat Miroslaw Kowalski ruft Gruppen, Einrichtungen und engagierte Einzelpersonen dazu auf, sich bis Ende Februar am Wettbewerb zu beteiligen. Ziel ist es, erfolgreiche Präventionsarbeit sichtbar zu machen und gute Ideen weiterzugeben.

Vielfältige Themen möglich

Bewerben können sich unter anderem Vereine, Schulen, Hochschulen, soziale Einrichtungen, Behörden, kriminalpräventive Gremien sowie Einzelpersonen und Institutionen. Eingereicht werden können Projekte, Strategien oder Initiativen, die sich mit kriminalpräventiven Fragestellungen befassen. Dazu zählen beispielsweise Jugendgewalt, sexueller Missbrauch, Rechtsextremismus, Alkoholmissbrauch, Vandalismus, Zivilcourage, Sicherheit im Alter oder Internetkriminalität.

Kriterien für die Auswahl

Die eingereichten Projekte sollen neue Impulse geben, auf andere Bereiche übertragbar sein und die Zusammenarbeit bestehender Strukturen fördern. Außerdem sollen sie die Gender-Perspektive berücksichtigen, in Rheinland-Pfalz umgesetzt worden sein und nicht länger als zwei Jahre abgeschlossen sein. Auch die Einbindung in überregionale Projekte spielt eine Rolle.

Preisgeld und Auswahlverfahren

Für die drei besten Projekte stellt das Land insgesamt 6.000 Euro Preisgeld zur Verfügung. Der erste Platz ist mit 3.000 Euro dotiert, der zweite mit 2.000 Euro und der dritte mit 1.000 Euro. Die Gelder sind zweckgebunden und dienen der Fortführung oder Weiterentwicklung kriminalpräventiver Arbeit. Eine unabhängige Jury bewertet die Bewerbungen unter anderem nach Originalität, Zielerreichung, Nachhaltigkeit und Übertragbarkeit.

Bewerbung bis Ende Februar

Die Bewerbung erfolgt über ein Online-Formular. Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2026. Die Preisverleihung übernimmt die Vorsitzende oder der Vorsitzende des Landespräventionsrates gemeinsam mit dem Minister des Innern und für Sport. Die Preisträgerinnen und Preisträger verpflichten sich zur Teilnahme an der Veranstaltung.

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Paul Calmund arbeitet als Redakteur bei Rhein Nahe Direkt.
Sein Fokus liegt auf der Berichterstattung über regionale Ereignisse, Polizeimeldungen und lokale Entwicklungen. Dabei legt er großen Wert auf Fakten, Übersichtlichkeit und Leserfreundlichkeit.

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