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Landtagswahl: Diese Politiker vertreten die Rhein-Nahe-Region

Landtagswahl: Diese Politiker vertreten die Rhein-Nahe-Region
Bild: KI generiert

Die Landtagswahl 2026 ist entschieden – und auch in der Rhein-Nahe-Region stehen die Direktkandidaten fest. Während landesweit die CDU vorne liegt, zeigt sich vor Ort ein gemischtes Bild mit engen Rennen und unterschiedlichen politischen Mehrheiten.

Ein Überblick über die Wahlkreise:

Wahlkreis Birkenfeld: SPD setzt sich durch

Im Wahlkreis Birkenfeld gewinnt Caroline Pehlke (SPD) das Direktmandat mit den meisten Wahlkreisstimmen.

Die SPD kommt hier auf starke 34,9 Prozent, gefolgt von der CDU mit 28,1 Prozent. Auffällig: Auch die AfD erzielt mit 25,9 Prozent ein vergleichsweise hohes Ergebnis.

Vor Ort war die Stimmung bei der SPD vorsichtig optimistisch. Pehlke selbst zeigte sich am Wahlabend während die Auszählung lief noch angespannt, sprach aber von einem Ergebnis, das „gut aussieht“. Gleichzeitig wurde deutlich: Auch wenn der Wahlkreis gewonnen ist, dämpft das schwächere Abschneiden der SPD auf Landesebene die Freude.

Wahlkreis Kirn / Bad Sobernheim: Kopf-an-Kopf-Rennen

Besonders knapp war es im Wahlkreis Kirn/Bad Sobernheim. Hier setzt sich Dr. Denis Alt (SPD) mit 33,4 Prozent durch – nur knapp vor der CDU mit 32,1 Prozent.

Alt sprach am Wahlabend von einem „Lichtblick“ für die SPD, obwohl das Gesamtergebnis im Land enttäuschend sei. Der intensive Wahlkampf mit vielen persönlichen Gesprächen habe sich ausgezahlt.

Das Stimmungsbild: engagiert, aber auch nachdenklich. Themen wie steigende Lebenshaltungskosten, Unsicherheit und politische Spannungen prägten laut Kandidaten viele Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern.

Wahlkreis Bad Kreuznach: CDU gewinnt deutlich

Im Wahlkreis Bad Kreuznach geht das Direktmandat an Dr. Helmut Martin (CDU). Mit 35,0 Prozent liegt die CDU hier klar vor der SPD (27,5 Prozent).

Die CDU profitierte offenbar von einer landesweiten Wechselstimmung. Auch vor Ort war die Stimmung entsprechend positiv. Vertreter sprachen von einem „historischen Moment“ und der Chance, Rheinland-Pfalz künftig mitzugestalten.

Gleichzeitig wurde im Wahlkampf aber auch eine angespannte Stimmung wahrgenommen – mit teils emotionalen und kontroversen Diskussionen unter den Wählern.

Wahlkreis Bingen: CDU setzt sich knapp durch

Im Wahlkreis Bingen liegt die CDU vorne. Michael König holt die meisten Wahlkreisstimmen und gewinnt damit das Direktmandat.

Bei den Landesstimmen kommt die CDU auf 31,9 Prozent, dicht gefolgt von der SPD mit 29,8 Prozent.

Im Interview zeigte sich König entsprechend erleichtert – vor allem, weil es lange ein Kopf-an-Kopf-Rennen war. Er sprach von einem „großartigen Gefühl“ und verwies darauf, wie wichtig der direkte Kontakt zu den Menschen im Wahlkampf gewesen sei.

Wahlkreis Ingelheim: Deutlicher Sieg für die CDU

Auch im Wahlkreis Ingelheim am Rhein gewinnt die CDU. Marie Wasem sichert sich hier das Direktmandat.

Mit 34,4 Prozent liegt die CDU klar vor der SPD (27,1 Prozent). Die Grünen erreichen starke 14,9 Prozent, während die AfD auf 11,6 Prozent kommt.

Damit bestätigt sich auch hier der Trend: Die CDU profitiert von einer breiten Zustimmung im Wahlkreis.

Wahlkreis Alzey: SPD bleibt stärkste Kraft

Anders sieht es im Wahlkreis Alzey aus. Hier gewinnt die SPD mit Heiner Illing das Direktmandat.

Die SPD kommt auf 30,2 Prozent, die CDU folgt mit 25,1 Prozent. Auffällig ist hier das starke Abschneiden der AfD mit 20,6 Prozent.

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Patrick Berger ist Redaktionsleiter bei Rhein Nahe Direkt und berichtet über aktuelle Meldungen aus der Region.
Sein Schwerpunkt liegt auf Polizeiberichten, Blaulicht-Einsätzen und wichtigen lokalen Ereignissen, die für die Leserschaft von besonderem Interesse sind.

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