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Landtagswahl 2026: Claudia von Bohr (AfD) im Interview

WAHL-SPEZIAL: Claudia von Bohr (AfD)
Claudia von Bohr (AfD) im Interview mit Antenne Bad Kreuznach Quelle: Rhein Nahe Direkt

Wahl-Spezial zur Landtagswahl 2026: Claudia von Bohr (AfD)

Im Rahmen des Wahl-Spezials zur Landtagswahl 2026 bei Antenne Bad Kreuznach stellen sich Kandidatinnen und Kandidaten aus den Wahlkreisen der Region jeweils drei Fragen – und haben dafür genau drei Minuten Zeit. Die Fragen sind für alle gleich, ebenso die Sendezeit.

Für den Wahlkreis 19 / Birkenfeld tritt Claudia von Bohr als Direktkandidatin der AfD an.

Stellen Sie sich bitte vor, wer sind Sie?

Claudia von Bohr: Mein Name ist Claudia von Bohr, ich bin 51 Jahre alt. Ich bin alleinerziehende Mutter einer 18-jährigen Tochter. Von Beruf bin ich Kauffrau im Einzelhandel und Industriekauffrau. Ich unterstütze die AfD seit 2015. Seit 2019 bin ich Mitglied und seit knapp zwei Jahren bin ich im Kreisverband Birkenfeld Kreisvorsitzende. Zusätzlich bin ich stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Kreistag und begleite dort fünf bis sechs Ausschüsse. Ich bin Direktkandidatin für den Landkreis Birkenfeld und ich bin für die Partei auf Listenplatz 10.

Wofür steht die AfD?

Claudia von Bohr: Die AfD steht für direkte Demokratie, für geschlossene Grenzen, für Sicherheit der Bürger und für eine freie Meinungsäußerung.

Wie werden Sie Birkenfeld vertreten?

Claudia von Bohr: Wenn ich in den Landtag gewählt werde am 22. März, werde ich die Partei in den Bereichen Frauen, Familie und Kinder vertreten. Ganz besonders liegen mir alleinerziehende Frauen am Herzen, weil ich genau weiß, wie es als Alleinerziehende ist. Behördengänge und dass man wirklich alles alleine stemmen muss.

Auch liegt es mir sehr am Herzen, dass Frauen, die zum Beispiel in Frauenhäuser untergebracht werden, stärker unterstützt werden. Es kann nicht sein, dass eine Frau, wenn sie auch berufstätig ist und ein Frauenhaus aufsuchen muss mit oder ohne Kinder, dass vorher noch geschaut werden muss, dass sie zum Beispiel einen Teil ihres Einkommens auch noch abgeben muss, dafür bezahlen muss, dass sie in Sicherheit gebracht wird.

Es müssen mehr Frauenhäuser in Rheinland-Pfalz entstehen. Momentan gibt es nur 19. Und es muss in jedem Landkreis ein Frauenhaus existieren. Auch gilt es, den Schutz unserer Kinder zu stärken. In Schulklassen muss präventiv aufgeklärt werden, dass Kinder einen Schutzraum bekommen in jedem Landkreis.

Und das muss ganz persönlich passieren, dass ein Kind auch durch einen Vortrag nicht von sich aus auf die Person zugehen wird und sagt, mir passiert das und das. Ich brauche Hilfe. Es muss eine Visitenkarte auf den Tisch gelegt bekommen, wo es sich in einem ruhigen Moment Hilfe suchen kann.

Wahl-Spezial zur Landtagswahl 2026

In unserer Interviewreihe zur Landtagswahl 2026 stellen sich Kandidaten aus der Region jeweils drei Fragen in drei Minuten. Alle Interviews und Videos finden Sie gesammelt in unserem Wahl-Spezial.

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Lena Winterfeld ist Redakteurin bei Rhein Nahe Direkt und Antenne Bad Kreuznach und schreibt unter anderem für die Bereiche Wirtschaft und Politik.

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