Eine Bombendrohung am Mainzer Hauptbahnhof hat am Donnerstagnachmittag einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Nach intensiven Ermittlungen konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden.
Bombendrohung am Mainzer Hauptbahnhof
Gegen 16 Uhr ging beim Polizeipräsidium Mainz eine Bombendrohung ein, die sich gegen den Bereich des Hauptbahnhofs richtete. Aufgrund der zunächst unklaren Gefährdungslage leitete die Polizei umgehend umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen ein.
Bahnhof geräumt und Straßen gesperrt
Zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit wurde das Bahnhofsgebäude geräumt. Einsatzkräfte sperrten zudem die umliegenden Straßen großräumig ab. Der Einsatz fand in enger Abstimmung zwischen der Bundespolizei und der Polizei Mainz statt. Die Maßnahmen dienten dazu, Spezialkräften ausreichend Arbeitsraum zu schaffen und Passantinnen und Passanten aus dem potenziellen Gefahrenbereich fernzuhalten.
Spezialkräfte und Spürhunde im Einsatz
Weitere Spezialkräfte der Polizei sowie Spürhunde unterstützten die Einsatzmaßnahmen vor Ort. Parallel dazu führten Ermittler Untersuchungen zur Herkunft der Drohung durch. Dabei stellte sich heraus, dass die Drohung nicht ernst gemeint war und keine reale Gefahr für Reisende oder Anwohner bestand.
Keine Verletzten – Betrieb schrittweise wieder aufgenommen
Nach Abschluss der Ermittlungen wurden sämtliche Absperrungen sowie die Räumung des Bahnhofsgebäudes wieder aufgehoben. Aufgrund der Bombendrohung kam es allerdings zu erheblichen Beeinträchtigungen im Reise- und Berufsverkehr.
Der Zugverkehr wurde im Anschluss an den Großeinsatz in enger Abstimmung mit der Deutschen Bahn schrittweise wieder freigegeben. Im weiteren Verlauf kam es dennoch weiterhin zu Verzögerungen im Betriebsablauf.
Ermittlungen aufgenommen
Die Polizei Mainz hat die Ermittlungen wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten aufgenommen.