Die Zahl der Wildunfälle im Hunsrück ist am Wochenende deutlich gestiegen. Die Polizei Simmern meldet insgesamt 13 Verkehrsunfälle, und viele davon gehen auf Wildwechsel zurück. Deshalb rückt das Thema stärker in den Fokus.
Wildwechsel sorgt für zahlreiche Einsätze
Viele Wildunfälle im Hunsrück passieren in den frühen Morgenstunden, weil Tiere Straßen queren. Autofahrer erkennen die Gefahr oft zu spät, und es kommt zum Zusammenstoß. Dennoch bleibt es häufig bei geringem Sachschaden.
Zusätzlich registrierten Beamte mehrere Parkplatzunfälle, und diese verliefen meist glimpflich. Dennoch zeigt sich, dass die vielen Wildunfälle im Hunsrück die Einsatzkräfte fordern.
Weitere Unfälle mit Verletzten
Am Freitag kam es in Kastellaun zu einem Unfall mit Verletzten. Eine Autofahrerin fuhr vom Fahrbahnrand an, übersah ein anderes Fahrzeug, und beide kollidierten. Eine Person erlitt dabei eine leichte Verletzung an der Hand.
Auch bei Rheinböllen auf der K46 kam es zu einem Unfall. Zwei Lastwagen stießen beim Abbiegen zusammen, und beide Fahrzeuge wurden beschädigt. Dadurch kam es zu Behinderungen im Verkehr.
Streit, Brand und Diebstahl
In Rheinböllen gerieten zwei Jugendliche in Streit, und die Situation eskalierte. Beide Beteiligten erlitten leichte Verletzungen.
In der Nacht zum Samstag entstand in einer Kläranlage in Simmern ein Schmorbrand. Ein technischer Defekt verursachte Rauchentwicklung, und die Feuerwehr griff schnell ein. Dadurch verhinderte sie eine Ausbreitung des Brandes.
Am Samstag meldete ein Zeuge zudem einen Diebstahl in Pleizenhausen. Zwei Personen entwendeten ein Baustellenradio, und sie flüchteten mit einem weißen Mercedes Sprinter mit ausländischem Kennzeichen.
Die Polizei ermittelt in allen Fällen weiter, und sie bittet um Hinweise. Gleichzeitig warnt sie vor weiteren Wildunfällen im Hunsrück, denn die Gefahr bleibt hoch.