Die Fastnachtstage im Dienstgebiet der Polizei Idar-Oberstein sind aus polizeilicher Sicht überwiegend friedlich und störungsarm verlaufen. Die Veranstaltungen waren gut besucht und von ausgelassener, fröhlicher Stimmung geprägt.
„Dicker Donnerstag“ und Nachtumzug ohne Zwischenfälle
Bereits am „Dicken Donnerstag“ feierten zahlreiche Besucherinnen und Besucher auf dem Schleiferplatz im Stadtteil Idar. Die Veranstaltung verlief aus polizeilicher Sicht völlig unauffällig, ein Einschreiten war nicht erforderlich.
Auch der Nachtumzug in Rhaunen am Freitagabend verlief weitgehend ruhig. Lediglich ein 17-Jähriger fiel durch starken Alkoholkonsum auf. Mit rund zwei Promille brachte man in vorsorglich in ein Krankenhaus.
Zwischenfälle am Fastnachtssonntag
Am Sonntag fanden mehrere Umzüge statt. Der Umzug im „Daal“ verlief bis auf zwei alkoholbedingte Vorfälle störungsfrei. Ein Mann mit über zwei Promille steht im Verdacht, einen Mitarbeiter des Rettungsdienstes angegriffen zu haben. Zudem musste eine alkoholisierte 17-Jährige medizinisch betreut werden.
Beim Umzug in Fischbach wurde ein stark alkoholisierter Randalierer in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Zwischenfälle blieben aus.
Rosenmontagsumzug mit rund 800 Teilnehmenden
Am Rosenmontag nahmen rund 800 Personen in 37 Wagen- und Fußgruppen am traditionellen Umzug in Idar-Oberstein teil. Aufgrund eines Falschparkers verzögerte sich der Start um etwa 30 Minuten. Im weiteren Verlauf kam es jedoch zu keinen größeren Störungen.
Bei der anschließenden After-Zug-Party mit 700 bis 1.000 Besucherinnen und Besuchern kam es zu einer wechselseitigen Körperverletzung zwischen zwei Männern sowie zu einer sexuellen Belästigung zum Nachteil einer Frau. Die Polizei leitete entsprechende Ermittlungsverfahren ein.
Polizei dankt für verantwortungsvolles Feiern
Insgesamt bewertet die Polizei Idar-Oberstein die Fastnachtstage als weitgehend friedlich. Die meisten Besucherinnen und Besucher hätten ausgelassen und verantwortungsbewusst gefeiert. Die Polizei bedankt sich bei allen Beteiligten sowie den eingesetzten Hilfsorganisationen für die gute Zusammenarbeit.