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Dreister Trickdiebstahl in Ingelheim: Frau verliert Goldkette

Dreister Trickdiebstahl in Ingelheim
Symbolbild

Ein dreister Trickdiebstahl in Ingelheim beschäftigt derzeit die Polizei in Rheinhessen. Eine Frau wurde bestohlen, nachdem die Täter ihr vermeidlich Goldketten schenken wollten.

46-jährige Frau Opfer einer dreisten Masche

Ein dreister Trickdiebstahl hat sich am Donnerstagnachmittag in Ingelheim ereignet. Gegen kurz nach 15 Uhr wurde eine 46-jährige Frau in der Matthias-Grünewald-Straße in Ingelheim Opfer der Masche. Die Frau war zu Fuß unterwegs, als ein dunkler Pkw neben ihr anhielt. Eine Frau sprach sie aus dem Fahrzeug heraus an und erklärte, dass während des Ramadan traditionell Wertgegenstände verschenkt würden.

Anschließend übergab sie der Passantin zwei augenscheinliche Goldketten und einen 20-Euro-Schein. Die 46-Jährige erklärte jedoch, dass sie die Geschenke nicht annehmen wolle. Daraufhin stieg die Tatverdächtige aus dem Fahrzeug aus und legte der Frau die Ketten um den Hals. Während dieses Moments entwendete sie unbemerkt eine echte Goldkette der Geschädigten.

Der Wert der gestohlenen Halskette liegt laut Polizei bei etwa 1300 Euro. Danach stieg die Frau wieder in das Fahrzeug ein und entfernte sich gemeinsam mit dem Fahrer. Erst später bemerkte die Geschädigte den Diebstahl.

Ähnlicher Trickdiebstahl kurz zuvor in Gau-Algesheim

Bereits rund eine halbe Stunde zuvor hatte die Polizei einen ähnlichen Vorfall aus Gau-Algesheim gemeldet. Gegen 14.30 Uhr wurde eine Radfahrerin in der Kloppgasse aus einem silbernen Mercedes mit MY-Kennzeichen angesprochen. Die Beifahrerin fragte nach der Uhrzeit und versuchte dabei, die Hand der Frau zu greifen. Die Radfahrerin reagierte jedoch misstrauisch und verhinderte so einen möglichen Trickdiebstahl. Die Personenbeschreibungen aus beiden Fällen ähneln sich laut Polizei.

Polizei warnt vor Trickdiebstahl durch körperliche Nähe

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor Trickdiebstählen, bei denen Täter gezielt körperliche Nähe suchen. Häufig nutzen sie freundliche Vorwände und versuchen dabei, Schmuck oder andere Wertgegenstände zu stehlen. Dabei kommt es laut Polizei oft zu Situationen wie Händeschütteln, Umarmungen oder dem Anlegen von vermeintlichem Schmuck. In solchen Momenten greifen die Täter unbemerkt nach Armbändern, Ringen, Uhren oder Halsketten.

Eine ähnliche Tat ereignete sich bereits am 23. Februar in Mainz-Gonsenheim. Dort wurde ein 78-jähriger Mann von einem unbekannten Paar angesprochen und unter einem Vorwand umarmt. Auch ihm wurden zunächst angebliche Goldketten und Geld überreicht. Erst später bemerkte der Senior, dass seine Halskette und sein Armband gestohlen worden waren.

Die Polizei rät deshalb zur Vorsicht im Umgang mit unbekannten Personen auf der Straße. Besonders bei angeblichen Geschenken oder Hilfsangeboten sollten Bürger aufmerksam bleiben. Hinweise zu den Fällen nimmt die Kriminalpolizei Mainz unter der Telefonnummer 06131/65-33999 entgegen.

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Lena Winterfeld ist Redakteurin bei Rhein Nahe Direkt und Antenne Bad Kreuznach und schreibt unter anderem für die Bereiche Wirtschaft und Politik.

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