Die Polizeiinspektion Kirn hat einen Sonderkontrolltag zur Kindersicherung im Straßenverkehr durchgeführt. Dabei wollten die Beamten vor allem Eltern und andere Verkehrsteilnehmer für die richtige Sicherung von Kindern im Auto sensibilisieren.
Kontrollen auf Schul- und Kita-Wegen
Die Kontrollen fanden am Freitag, 27. März, statt. Die Polizei Kirn überprüfte dabei insbesondere Fahrzeuge auf dem Weg zur Schule oder in die Kita. Im Mittelpunkt stand die Frage, ob Kinder korrekt gesichert sind.
Ziel der Maßnahme war es, auf Risiken aufmerksam zu machen und das Bewusstsein für die richtige Nutzung von Kindersitzen und Sicherheitsgurten zu stärken.
Polizei gibt klare Hinweise zur Sicherung
Die Polizei weist darauf hin, dass Kinder immer in einem geeigneten Kindersitz oder auf einer passenden Sitzerhöhung mitfahren müssen. Entscheidend ist, dass die Systeme zur Größe und zum Gewicht des Kindes passen.
Auch der Sicherheitsgurt muss korrekt angelegt sein. Verläuft er unter dem Arm oder hinter dem Rücken, kann er seine Schutzfunktion im Ernstfall nicht erfüllen.
Zusätzlich kann dicke Winterkleidung die Wirkung des Gurtes einschränken. Die Polizei empfiehlt deshalb, bei kalten Temperaturen eher eine Decke zu verwenden.
Regeln für mehr Sicherheit im Auto
Für die ersten Lebensjahre sind rückwärtsgerichtete Kindersitze besonders sicher. Sie bieten bei einem Unfall oder einer Vollbremsung einen besseren Schutz für Kleinkinder.
Später sollten Kinder in einem Sitz mit Rückenlehne und Kopfstütze sitzen. Diese bieten auch bei seitlichen Aufprallen zusätzlichen Schutz.
Wichtig ist außerdem: Erst ab einem Alter von 12 Jahren oder ab einer Körpergröße von 1,50 Meter dürfen Kinder ohne Kindersitz im Auto mitfahren. Wer eine Sitzerhöhung nutzt, sollte regelmäßig prüfen, ob diese noch zur Größe und zum Gewicht des Kindes passt.