Im Raum Kirn kommt es aktuell vermehrt zu Betrugsfällen durch sogenannte Dachhaie. Das teilt die Polizei mit.
Täter klingeln an Haustüren
Die Betrüger geben sich als Handwerker aus und sprechen gezielt Hausbesitzer an. Oft behaupten sie, bei Arbeiten in der Nachbarschaft Schäden am Dach entdeckt zu haben.
Dadurch versuchen sie, Vertrauen aufzubauen und schnell einen Auftrag zu bekommen.
Druck und hohe Forderungen
Die Täter setzen die Betroffenen unter Druck, weil angeblich akute Schäden bestehen. Sie sprechen zum Beispiel von Wasserschäden oder Einsturzgefahr.
Gleichzeitig verlangen sie hohe Vorauszahlungen oder Bargeld. In vielen Fällen führen sie die Arbeiten gar nicht oder nur schlecht aus.
Teilweise verschwinden sie direkt nach der Zahlung.
Polizei rät zur Vorsicht
Die Polizei rät, sich nicht unter Druck setzen zu lassen und keine Verträge an der Haustür zu unterschreiben.
Hausbesitzer sollten Angebote in Ruhe prüfen und mehrere Kostenvoranschläge vergleichen. Außerdem empfiehlt die Polizei, nur bekannte oder selbst recherchierte Fachbetriebe zu beauftragen.
Wer unsicher ist, sollte eine Vertrauensperson hinzuziehen oder direkt die Polizei kontaktieren.
Mehr Fälle in der Region
Nach Angaben der Polizei treten diese Betrugsfälle derzeit häufiger auf. Deshalb sollten Hausbesitzer besonders aufmerksam sein und verdächtige Situationen melden.