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Rosa Götz aus Hennweiler feiert 100. Geburtstag

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(v.l.n.r.) Arnold Götz (Sohn), Anita Saueressig (Tochter), Nina Götz, Rosa Götz, Thorsten Götz (Enkel), Lilli Sophie Götz (Urenkelin) Quelle: Hannah Sinß

Bei Kaffee, Kuchen, belegten Brötchen und einem Glas Sekt wurde im festlich geschmückten Gemeinschaftsraum auf ein bewegtes Jahrhundert angestoßen.

Kindheit am Bodensee und frühe Verantwortung

Geboren wurde Rosa Götz in Mühlhofen am Bodensee. Sie wuchs als ältestes von fünf Kindern auf. Weil die Mutter krank war und der Vater im Krieg diente sowie später dienstverpflichtet bei der Bahn arbeitete, übernahm sie früh Verantwortung.

Sich um die jüngeren Geschwister kümmern, im Haushalt helfen und mitarbeiten – das war selbstverständlich. Rückblickend sagt sie über diese Zeit: „Das sind zwei verschiedene Welten.“

Krieg, Arbeit und Neubeginn

Die Kriegsjahre erlebte sie bewusst. In ihrer Heimatregion waren Bombenangriffe und Unsicherheit allgegenwärtig. Sie half bei Waldarbeiten, setzte Pflanzen und arbeitete körperlich hart.

Nach dem Krieg lernte sie ihren späteren Ehemann kennen, der zuvor in Gefangenschaft war. Mit 24 Jahren heiratete sie. Gemeinsam lebte das Paar zunächst in Mühlhofen von einer kleinen Landwirtschaft.

Später zog sie nach Hennweiler, der Heimat ihres Mannes. Dort prägten Haus und Garten viele Jahrzehnte ihr Leben. Sie baute Gemüse und Kartoffeln an, pflegte Blumen, strickte Socken, Mützen und Pullover und backte mit Leidenschaft.

Ihr Mann verstarb 1980.

Familie und Durchhaltevermögen

Rosa Götz widmete sich als Hausfrau ihrer Familie. Tochter Anita Saueressig und Sohn Arnold Götz wuchsen in einem Umfeld auf, das von Fleiß und Zusammenhalt geprägt war. Heute gehören drei Enkel und eine Urenkelin zur Familie.

Auch gesundheitliche Herausforderungen meisterte sie entschlossen. Zwischen ihrem 70. und 80. Lebensjahr wurden ihr vier Bypässe gelegt. Die Entscheidung zur Operation traf sie nach ärztlichem Rat – mit Erfolg.

Selbstständig bis ins hohe Alter

Bis vor drei Jahren lebte Rosa Götz noch allein in ihrem Haus in Hennweiler. Erst danach zog sie ins Haus Maria Königin. Dort gestaltet sie ihren Alltag weiterhin selbstständig. Sie macht morgens ihr Bett, trinkt ihren Kaffee und beobachtet die Vögel vor dem Fenster.

Sie nimmt am Gemeinschaftsleben teil, zieht sich aber abends gern in ihr Zimmer zurück.

Ihr Lebensmotto begleitet sie bis heute:
„Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.“

Im Seniorenheim Haus Maria Königin wurde am 24. Februar ein besonderer Geburtstag gefeiert: Rosa Götz, geborene Geiger, ist 100 Jahre alt geworden. Familie und Freunde kamen zusammen, um diesen außergewöhnlichen Tag mit ihr zu begehen.

Bei Kaffee, Kuchen, belegten Brötchen und einem Glas Sekt wurde im festlich geschmückten Gemeinschaftsraum auf ein bewegtes Jahrhundert angestoßen.

Kindheit am Bodensee und frühe Verantwortung

Geboren wurde Rosa Götz in Mühlhofen am Bodensee. Sie wuchs als ältestes von fünf Kindern auf. Weil die Mutter krank war und der Vater im Krieg diente sowie später dienstverpflichtet bei der Bahn arbeitete, übernahm sie früh Verantwortung.

Sich um die jüngeren Geschwister kümmern, im Haushalt helfen und mitarbeiten – das war selbstverständlich. Rückblickend sagt sie über diese Zeit: „Das sind zwei verschiedene Welten.“

Krieg, Arbeit und Neubeginn

Die Kriegsjahre erlebte sie bewusst. In ihrer Heimatregion waren Bombenangriffe und Unsicherheit allgegenwärtig. Sie half bei Waldarbeiten, setzte Pflanzen und arbeitete körperlich hart.

Nach dem Krieg lernte sie ihren späteren Ehemann kennen, der zuvor in Gefangenschaft war. Mit 24 Jahren heiratete sie. Gemeinsam lebte das Paar zunächst in Mühlhofen von einer kleinen Landwirtschaft.

Später zog sie nach Hennweiler, der Heimat ihres Mannes. Dort prägten Haus und Garten viele Jahrzehnte ihr Leben. Sie baute Gemüse und Kartoffeln an, pflegte Blumen, strickte Socken, Mützen und Pullover und backte mit Leidenschaft.

Ihr Mann verstarb 1980.

Familie und Durchhaltevermögen

Rosa Götz widmete sich als Hausfrau ihrer Familie. Tochter Anita Saueressig und Sohn Arnold Götz wuchsen in einem Umfeld auf, das von Fleiß und Zusammenhalt geprägt war. Heute gehören drei Enkel und eine Urenkelin zur Familie.

Auch gesundheitliche Herausforderungen meisterte sie entschlossen. Zwischen ihrem 70. und 80. Lebensjahr wurden ihr vier Bypässe gelegt. Die Entscheidung zur Operation traf sie nach ärztlichem Rat – mit Erfolg.

Selbstständig bis ins hohe Alter

Bis vor drei Jahren lebte Rosa Götz noch allein in ihrem Haus in Hennweiler. Erst danach zog sie ins Haus Maria Königin. Dort gestaltet sie ihren Alltag weiterhin selbstständig. Sie macht morgens ihr Bett, trinkt ihren Kaffee und beobachtet die Vögel vor dem Fenster.

Sie nimmt am Gemeinschaftsleben teil, zieht sich aber abends gern in ihr Zimmer zurück.

Ihr Lebensmotto begleitet sie bis heute:
„Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.“

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Geraldine Werner arbeitet als Redakteurin bei Rhein Nahe Direkt.
Sie deckt ein breites Spektrum an regionalen Nachrichten ab, von kommunalen Themen bis hin zu gesellschaftlichen Ereignissen. Ihr Ziel ist es, Leserinnen und Leser zuverlässig und verständlich zu informieren.

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