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Agentur für Arbeit Bad Kreuznach meldet steigende Nachfrage nach

Agentur für Arbeit Bad Kreuznach meldet steigende Nachfrage nach Arbeitskräften
Symbolbild

Nach dem deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar hat sich diese Entwicklung im Februar nicht fortgesetzt. Die gesamte Arbeitslosenquote im Bezirk der Agentur für Arbeit Bad Kreuznach blieb unverändert bei 6,5 %.

Hinter dieser Stagnation zeigen sich jedoch Bewegungen: Es mussten sich deutlich weniger zuvor erwerbstätige Menschen arbeitslos melden. Gleichzeitig konnte Arbeitslosigkeit häufiger durch die Aufnahme einer Beschäftigung beendet werden und die Nachfrage nach Arbeitskräften stieg deutlich an.

Agentur für Arbeit meldet steigende Nachfrage nach Arbeitskräften

Besonders die Gesundheitsbranche signalisiert einen höheren Bedarf. Als beschäftigungsstärkste Branche an der Nahe – insbesondere in Bad Kreuznach mit seinen Kliniken und zahlreichen Pflegeeinrichtungen – trägt sie, laut Arbeitsagentur, maßgeblich zur Stabilität des Arbeitsmarktes bei.

Agenturbezirk Bad Kreuznach

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Bad Kreuznach waren im Februar 2026 insgesamt 12.343 Menschen arbeitslos gemeldet. Das ist eine Person weniger als im Januar, jedoch 790 Personen oder 6,8 % mehr als noch vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote lag wie im Januar bei 6,5 %, im Vorjahr betrug sie 6,1 %. Im Februar meldeten sich 2.226 Personen arbeitslos, 14,2 % weniger als im Januar. Davon kamen 765 Personen direkt aus einer Erwerbstätigkeit.

Im Februar wurden 571 neue Stellen gemeldet, 154 mehr als im Vormonat und 52 mehr als vor einem Jahr. Besonders im verarbeitenden Gewerbe sowie im Gesundheits- und Sozialwesen wurden mehr Stellen gemeldet. Lediglich bei Freiberuflern und Zeitarbeitsunternehmen gab es Rückgänge.

Arbeitslosenquoten nach Geschäftsstellen

Im gesamten Agenturbezirk Bad Kreuznach lag die Arbeitslosenquote bei 6,5 %. Die Quoten in den Geschäftsstellen des Agenturbezirks Bad Kreuznach zeigen weiterhin deutliche Unterschiede. Am höchsten lag die Quote in Kirn (7,7 %). Dahinter folgten Idar-Oberstein (7,5 %) und Bad Kreuznach (7,2 %). Die Arbeitslosenquoten aller drei Standorte lagen über dem Durchschnitt des gesamten Agenturbezirks. In Simmern stieg die Quote leicht von 4,5 auf 4,6 %. In Boppard sank sie von 4,5 auf 4,4 %.

Landkreis Bad Kreuznach

Im Landkreis Bad Kreuznach waren 6.377 Menschen arbeitslos gemeldet, 13 mehr als im Januar und 513 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote lag weiterhin bei 7,3 %, im Vorjahr bei 6,8 %. 326 neue Stellen wurden gemeldet, 83 mehr als im Vormonat und 125 mehr als vor einem Jahr. Besonders im verarbeitenden Gewerbe sowie im Gesundheits- und Sozialwesen gab es Zuwächse, während Handel und Zeitarbeitsunternehmen Rückgänge verzeichneten.

Landkreis Birkenfeld

Im Landkreis Birkenfeld waren 3.240 Menschen arbeitslos gemeldet, 24 weniger als im Januar, jedoch 221 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote lag weiterhin bei 7,5 %, im Vorjahr bei 7,0 %. 91 neue Stellen wurden gemeldet, 13,8 % mehr als im Vormonat, jedoch 44,2 % weniger als vor einem Jahr. Zuwächse gab es insbesondere im Handel sowie im Gesundheits- und Sozialwesen, während Zeitarbeitsunternehmen und Freiberufler Rückgänge verzeichneten.

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Max Wischermann ist Redakteur bei Rhein Nahe Direkt.
Er konzentriert sich auf aktuelle Nachrichten aus der Rhein-Nahe-Region, insbesondere auf Einsätze der Polizei, Sicherheitsberichte und relevante gesellschaftliche Themen.

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