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Landwirte in Burgsponheim und Sponheim setzen auf Bodenschutz

Landwirte in Burgsponheim und Sponheim setzen auf Bodenschutz
Quelle: v.l.n.r. Jens Stroh, Frank Euler, Bernhard Haas, Sebastian Mades, Patrick Schäfer, Jule Schwartz / Stiftung Lebensraum

In Burgsponheim und Sponheim werden im Rahmen eines Erosionsvorsorgeprojektes erste Maßnahmen zum Schutz landwirtschaftlicher Böden umgesetzt. Das teilt die Stiftung Lebensraum mit.

Gemeinsames Projekt gegen Erosion und Starkregen

Mehrere Landwirte aus Burgsponheim und Sponheim haben gemeinsam mit ihren Ortsvorständen und der Stiftung Lebensraum Maßnahmen erarbeitet, um ihre Flächen besser vor Starkregenereignissen und Bodenerosion zu schützen. Hintergrund sind zunehmende Extremwetterlagen wie nasse Winter und trockene Sommer, die das Wirtschaften in den vergangenen Jahren erschwert haben.

Ziel des Projektes ist es, die landwirtschaftlichen Flächen widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels zu machen.

Vielfältige Maßnahmen geplant

Geplant sind unter anderem das Pflanzen von Hecken und Bäumen zum Wasserrückhalt, das Anlegen von Wegrigolen, die Erweiterung von Wassergräben sowie bauliche Anpassungen an Wirtschaftswegen. Zusätzlich sollen naturnahe Versickerungsräume geschaffen werden, um Niederschläge besser aufzunehmen.

Unterstützt werden die Landwirte dabei auch durch ein Fachunternehmen für Erdarbeiten, das Erfahrung im Bereich Wasserrückhalt und Bodenschutz mitbringt.

Unterstützung durch Stiftung Lebensraum

Die Stiftung Lebensraum begleitet das Projekt fachlich und organisatorisch. Sie unterstützt die Landwirte durch Beratung, Bodenbildungsarbeit sowie bei der Einwerbung finanzieller Mittel. Mit der Stiftung zur Förderung der Kulturlandschaft Rheinland-Pfalz wurde zudem eine Partnerin gewonnen, die einen Teil der Maßnahmen finanzieren möchte.

Nach aktuellem Stand sollen die landwirtschaftlichen Flächen ab dem Winter 2026 besser gegen Winterniederschläge und Erosion geschützt sein.

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Paul Calmund arbeitet als Redakteur bei Rhein Nahe Direkt.
Sein Fokus liegt auf der Berichterstattung über regionale Ereignisse, Polizeimeldungen und lokale Entwicklungen. Dabei legt er großen Wert auf Fakten, Übersichtlichkeit und Leserfreundlichkeit.

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