Der landesweite Warntag in Rheinland-Pfalz hat im Landkreis Bad Kreuznach nach ersten Auswertungen erfolgreich funktioniert. Das teilt der Katastrophenschutz des Landkreises nach dem Test am 12. März mit.
Beim Warntag werden die technischen Warnsysteme überprüft. Gleichzeitig soll die Bevölkerung für Warnmeldungen im Ernstfall sensibilisiert werden.
Warnungen über mehrere Kanäle
Im Landkreis Bad Kreuznach wurden die Warnungen über verschiedene Systeme gleichzeitig verbreitet. Dazu gehörten die Warn-Apps NINA und KatWarn, Cell Broadcast sowie Durchsagen über Radio und Fernsehen.
Durch diese Kombination soll sichergestellt werden, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger schnell erreicht werden.
Neue Sirenen im Landkreis getestet
Beim Warntag wurden auch die neuen Sirenen im Landkreis Bad Kreuznach überprüft. Nach ersten Rückmeldungen waren die Signale vielerorts deutlich hörbar.
Nach Angaben des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs Alexander Roßkopf sind die digitalen Sirenen eine wichtige Ergänzung zu den bestehenden Warnsystemen.
Cell Broadcast als wichtiger Bestandteil
Ein wichtiger Baustein der Warninfrastruktur ist außerdem Cell Broadcast. Dabei werden Warnmeldungen direkt an Mobiltelefone im betroffenen Gebiet gesendet, ohne dass eine Registrierung erforderlich ist.
Der Katastrophenschutz empfiehlt dennoch, zusätzlich Warn-Apps wie NINA oder KatWarn installiert zu lassen, da diese weiterführende Informationen und Handlungsempfehlungen bieten.
Beobachtung sozialer Netzwerke
Während des Warntags beobachtete das Virtual Operations Support Team des Katastrophenschutzes verschiedene soziale Netzwerke. Ziel war es, mögliche Falschinformationen frühzeitig zu erkennen.
Nach Angaben des Landkreises war ein Eingreifen jedoch nicht erforderlich.
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