Die Verbandsgemeinde Langenlonsheim-Stromberg zeigt sich enttäuscht über ihre Nichtberücksichtigung im Regionalen Zukunftsprogramm des Landes Rheinland-Pfalz. Hintergrund ist eine Pressemitteilung des Innenministeriums vom 21. Januar 2026, wonach insgesamt 13,64 Millionen Euro in den Landkreis Bad Kreuznach fließen, Projekte in der Verbandsgemeinde Langenlonsheim-Stromberg jedoch nicht gefördert werden.
Langenlonsheim-Stromberg enttäuscht über Programm-Ausschluss
Mit großer Enttäuschung reagiert Bürgermeister Michael Cyfka auf die Entscheidung des Landes. Durch die Nichtaufnahme in das Förderprogramm können in der Verbandsgemeinde keine Projekte im Rahmen des Programms umgesetzt werden. Dies gilt auch für die Stadt Stromberg sowie in den 16 Ortsgemeinden.
Das Regionale Zukunftsprogramm hat zum Ziel, strukturschwächere Regionen gezielt zu stärken und Investitionen in Infrastruktur, Daseinsvorsorge und nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen. Aus Sicht der Verbandsgemeinde wären die Fördervoraussetzungen insbesondere mit Blick auf Herausforderungen wie kommunale Infrastruktur, Klimaanpassung und demografischen Wandel erfüllt gewesen.
Verpasste Chance für den ländlichen Raum
„Diese Entscheidung ist für uns nicht nachvollziehbar“, erklärt Bürgermeister Michael Cyfka. Die Verbandsgemeinde hätte nach eigenen Angaben tragfähige und realistische Projekte einreichen können, die einen deutlichen Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger sowie für die gesamte Region gebracht hätten. Cyfka: „Umso bedauerlicher ist es, dass diese nun nicht umgesetzt werden können.“
Die Verbandsgemeinde sieht in der Nichtberücksichtigung eine verpasste Chance, wichtige Entwicklungsimpulse für den ländlichen Raum zu setzen. Gleichzeitig fordert sie die Landesregierung auf, die Förderkriterien sowie die regionale Mittelverteilung transparenter darzustellen und künftig stärker auf fusionierte Verbandsgemeinden einzugehen.
Blick nach vorn trotz Enttäuschung
Ungeachtet der Entscheidung will die Verbandsgemeinde Langenlonsheim-Stromberg an ihren Zukunftskonzepten festhalten und weiterhin nach alternativen Fördermöglichkeiten suchen.
„Augenscheinlich beurteilt die Landesregierung unsere Verbandsgemeinde extrem positiv, was mich persönlich natürlich sehr freut“, so Michael Cyfka. „Unser Ziel bleibt es, die Lebensqualität in unserer schönen Verbandsgemeinde nachhaltig zu sichern und weiterzuentwickeln.“