Landkreise und kreisfreie Städte aus der Region wollen ihre Zusammenarbeit weiter ausbauen. Im Rahmen des IKZ-Verbunds „Rheinhessen plus“ ist die Einrichtung einer gemeinsamen Koordinierungsstelle geplant.
„Rheinhessen plus“: Mehr Power für die regionale Verwaltung
Zum Verbund gehören die Landkreise Mainz-Bingen, Alzey-Worms, Bad Kreuznach und Rhein-Hunsrück sowie die Städte Mainz und Worms. Ziel ist es, durch gemeinsame Projekte effizientere Verwaltungsstrukturen zu schaffen und Herausforderungen wie Fachkräftemangel, steigende Anforderungen und Digitalisierung besser zu bewältigen.
Koordinierungsstelle soll Projekte voranbringen
Geplant ist eine zentrale Stelle beim Landkreis Mainz-Bingen, die Projekte initiiert, die Zusammenarbeit steuert und als Ansprechpartner für Land und externe Partner dient. Der entsprechende Förderantrag wurde bereits gestellt.
Die Stelle soll zunächst für fünf Jahre eingerichtet werden. In den ersten beiden Jahren ist eine Förderung durch das Land vorgesehen, anschließend tragen die beteiligten Kommunen die Kosten gemeinsam.
Fokus auf Digitalisierung, Klima und Verwaltung
Zu den möglichen Themenfeldern gehören unter anderem einheitliche Verwaltungsverfahren, gemeinsame Digitalisierungsprojekte, Zusammenarbeit im Klimaschutz, bei der Mobilität sowie in der Daseinsvorsorge.
Landräte sehen großen Mehrwert
Die beteiligten Landräte betonen die Bedeutung der Zusammenarbeit. Mainz-Bingens Landrat Thomas Barth sieht in der Koordinierungsstelle „den Schlüssel zu einer erfolgreichen und effizienten interkommunalen Zusammenarbeit“. Auch Bettina Dickes aus Bad Kreuznach spricht von wichtigen Impulsen, die sich aus gemeinsamen Projekten ergeben könnten.