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178 Feriensprachkurse: Ministerium setzt auf Chancengleichheit

Feriensprachkurse
Quelle: Rhein Nahe Direkt

Mainz: Feriensprachkurse stärken Bildungschancen

Die Feriensprachkurse in Rheinland-Pfalz starten auch in diesen Osterferien und erreichen rund 1.600 Schülerinnen und Schüler im ganzen Land. Das Bildungsministerium setzt damit gezielt auf mehr Chancengleichheit und bessere Integration.

Was bisher bekannt ist:

  • 178 Kurse in den Osterferien geplant
  • Rund 1.600 Schülerinnen und Schüler profitieren
  • Fokus auf Sprachförderung und Lernunterstützung

Schwerpunkt auf Sprache und Integration in Rheinland-Pfalz

Mit den Feriensprachkurse in Rheinland-Pfalz verfolgt das Land weiterhin eine klare Strategie: Kinder und Jugendliche sollen unabhängig von ihrer Herkunft gleiche Bildungschancen erhalten. Besonders im Fokus stehen dabei Schülerinnen und Schüler mit geringen Deutschkenntnissen.

Insgesamt werden in den Osterferien 153 Deutschkurse angeboten. Der Großteil findet an Grundschulen statt, ergänzt durch Angebote an weiterführenden und berufsbildenden Schulen. Mehr als 1.300 Kinder profitieren direkt von diesen Sprachkursen.

Rheinland-Pfalz Feriensprachkurse: Breites Angebot in den Ferien

Ergänzend zu den klassischen Sprachkursen gibt es auch Programme unter dem Titel „Lernen in den Ferien“. Hier stehen vor allem die Fächer Deutsch und Mathematik im Mittelpunkt. Insgesamt 25 Kurse mit über 200 Teilnehmenden sollen dabei helfen, Unterrichtsinhalte zu festigen und Wissenslücken zu schließen. Die Kombination aus Sprachförderung und fachlichem Lernen soll langfristig den schulischen Erfolg sichern. Gerade in der Primarstufe liegt der Schwerpunkt auf dem Aufbau grundlegender Kompetenzen.

Hohe Investitionen in Bildung und Förderung

Das Land Rheinland-Pfalz investiert erheblich in diese Programme. Für das Jahr 2026 stehen rund 1,25 Millionen Euro für Feriensprachkurse zur Verfügung, ein Teil davon wird gezielt in die Osterangebote gelenkt. Zusätzlich beteiligt sich das Integrationsministerium finanziell. Auch die Programme „Lernen in den Ferien“ werden mit mehreren hunderttausend Euro unterstützt. Ziel ist es, die Förderung möglichst breit und nachhaltig aufzustellen.

Volkshochschulen als wichtige Partner vor Ort

Eine zentrale Rolle bei der Umsetzung spielen die Volkshochschulen im Land. Sie organisieren die Kurse gemeinsam mit Schulen und bringen ihre pädagogische Erfahrung ein. Neben fachlichen Inhalten vermitteln die Angebote auch soziale Kompetenzen und fördern das Miteinander.

Die Kurse können flexibel von Schulen beantragt werden, was eine bedarfsgerechte Umsetzung vor Ort ermöglicht. Damit bleibt das Angebot nah an den konkreten Herausforderungen in den Regionen.

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Lena Winterfeld ist Redakteurin bei Rhein Nahe Direkt und Antenne Bad Kreuznach und schreibt unter anderem für die Bereiche Wirtschaft und Politik.

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