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ACHTUNG! Falsche Polizisten – miese Masche am Telefon

ACHTUNG! Falsche Polizisten
Symbolbild

Winnweiler: Falsche Polizisten – Sechs Betrugsversuche an einem Nachmittag

Im Raum Winnweiler kam es am Dienstagnachmittag zu mehreren Fällen durch falsche Polizisten. Dabei wurden gezielt ältere Menschen telefonisch kontaktiert.

Nach Angaben der Polizei meldete sich ein angeblicher Kriminalbeamter der Polizei Rockenhausen. In mindestens sechs Fällen nutzte der Täter diese Masche, um Vertrauen aufzubauen. Er behauptete, nach einem Einbruch seien ein oder zwei Täter festgenommen worden. Bei ihnen sei angeblich ein Notizbuch oder eine Liste gefunden worden, auf der auch der Name der angerufenen Person stehe.

Geschichte vom Einbruch sollte Angst erzeugen

Mit dieser Erzählung wollte der Anrufer die Betroffenen verunsichern und sich zugleich als Helfer darstellen. Er gab vor, vor einem möglichen Einbruch warnen zu wollen, und stellte dabei gezielte Fragen.

In einem Fall wollte der Betrüger wissen, ob sich Bargeld, Schmuck oder ein Tresor im Haus befinden. Genau darauf zielt die Masche ab, denn Kriminelle versuchen so, an Informationen über Wertsachen zu gelangen. In allen bekannt gewordenen Fällen erkannten die Angerufenen den Betrugsversuch jedoch frühzeitig und beendeten das Gespräch. Ein Schaden entstand deshalb nicht.

falsche Polizisten Winnweiler: Polizei rät zur Wachsamkeit

Die Polizei warnt deshalb erneut vor solchen Anrufen. Wer unerwartet von angeblichen Beamten kontaktiert wird, sollte misstrauisch bleiben und keine persönlichen Angaben machen.

„Geben Sie am Telefon keine Auskünfte über Wertsachen, ihre finanzielle Situation oder Bankverbindungen.“ So lautet der dringende Rat der Polizei.

Auch wenn jemand an der Haustür erscheint und Bargeld oder Schmuck angeblich zum Schutz mitnehmen will, gilt besondere Vorsicht. Fremden sollten niemals Wertsachen übergeben werden.

„Geben Sie niemals einem Fremden Ihre Wertsachen!“ Auch diesen Hinweis betonen die Ermittler ausdrücklich.

So sollen Betroffene reagieren

Wer unsicher ist, sollte sich den Namen nennen lassen und einen Dienstausweis zeigen lassen. Außerdem empfiehlt die Polizei, direkt bei der echten Dienststelle nachzufragen, ob es diesen Mitarbeiter tatsächlich gibt.

Mit einfachen Rückfragen und gesundem Misstrauen lassen sich viele solcher Betrugsversuche früh erkennen. Genau das gelang nun auch den Betroffenen im Raum Winnweiler.

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Lena Winterfeld ist Redakteurin bei Rhein Nahe Direkt und Antenne Bad Kreuznach und schreibt unter anderem für die Bereiche Wirtschaft und Politik.

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