Die Kreuznacher Stadtwerke haben ihr 100-jähriges Bestehen am Samstag mit einem großen Familienfest auf dem Kornmarkt gefeiert. Bei sonnigem Wetter war der Platz zeitweise vollständig gefüllt. Im Mittelpunkt standen Vereine und Organisationen aus der Region, die von den Stadtwerken unterstützt werden. Sie präsentierten ihre Arbeit mit Mitmachangeboten und gestalteten gemeinsam das Programm.
Acht Vereine mit Mitmachstationen
Mit eigenen Stationen beteiligten sich die DRK-Jugend, der KSV Bad Kreuznach, der SFC Nahetal, der 1. KTC Bad Kreuznach, der TC Hackenheim, der MTV Bad Kreuznach und der MSC Nahetal. Die Lebenshilfe Bad Kreuznach sorgte für den Ausschank. Kindern wurde Kinderschminken, eine Hüpfburg und Entenangeln angeboten. Hinzu kamen ein Glücksrad, verschiedene Spiele sowie Möglichkeiten, die beteiligten Vereine und ihre Angebote kennenzulernen.
Tanzgruppen und Eiskönigin auf der Bühne
Der TSV Rüdesheim beteiligte sich mit seinen Tanzgruppen Onyx und Achat am Bühnenprogramm. Der MTV Bad Kreuznach bot einen Linedance-Crashkurs an und sogar Aquafitness gab es auf dem Trockenen. Für eine spontane Ergänzung sorgten Eva Ender als Eiskönigin Elsa und Sabrina Böß als deren Schwester Anna. Sie waren ursprünglich auf dem benachbarten Kindertagsfest des Kinderschutzbundes aufgetreten und hatten sich spontan zu einem weiteren Auftritt entschlossen. Auch das Maskottchen Eddy war auf dem Kornmarkt unterwegs und stand für gemeinsame Fotos bereit.
Rund 100 Vereine werden jährlich unterstützt
Nach Angaben von Stadtwerke-Mitarbeiterin Chantal Rubröder fördern die Kreuznacher Stadtwerke jedes Jahr rund 100 Vereine aus der Region. Die Unterstützung erfolgt unter anderem über die Eddy-Taler-Aktion und weitere Fördermöglichkeiten. Bei der Eddy-Taler-Aktion können sich Vereine mit einem konkreten Herzenswunsch bewerben. Für dieses Jahr ist die Aktion nahezu abgeschlossen. Im kommenden Jahr soll es erneut eine Bewerbungsrunde geben.
Monatelange Vorbereitung für das Jubiläumsfest
Das Stadtwerke-Team hatte das Jubiläumsfest über mehrere Monate vorbereitet. Am Veranstaltungstag halfen zahlreiche Mitarbeiter an den Ständen, betreuten die Aktionen, verteilten Preise und übernahmen später auch den Abbau. Rubröder sprach von einem gelungenen Miteinander zwischen den Stadtwerken und den beteiligten Vereinen. Besucher und Mitwirkende hätten den Tag genutzt, um gemeinsam das Jubiläum zu feiern und das regionale Ehrenamt sichtbar zu machen.
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