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50.000 Euro für Hitzeschutz am Klinikum Idar-Oberstein

Bild: KI-unterstützt

Das Klinikum Idar-Oberstein erhält 50.000 Euro aus dem Hitzesofortprogramm des Landes Rheinland-Pfalz. Mit dem Geld soll zunächst untersucht werden, welche Maßnahmen gegen zunehmende Hitze am Standort sinnvoll sind.

Das Klinikum Idar-Oberstein bekommt 50.000 Euro vom Land Rheinland-Pfalz. Das Geld stammt aus dem Hitzesofortprogramm für Krankenhäuser und ist für eine Machbarkeitsanalyse sowie ein Planungskonzept für das bestehende Klinikgebäude vorgesehen. Das Programm soll Krankenhäuser dabei unterstützen, sich besser auf längere und stärkere Hitzeperioden vorzubereiten.

Klinikum soll eigenen Hitzeschutzbedarf prüfen

Mit der Förderung soll zunächst untersucht werden, welche Hitzeschutzmaßnahmen am Standort Idar-Oberstein notwendig und umsetzbar sind. Auf Grundlage dieser Untersuchung sollen anschließend konkrete Maßnahmen entwickelt werden. In einer zweiten Phase können diese weiter geplant und umgesetzt werden.

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Land übernimmt förderfähige Kosten

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums übernimmt das Land sowohl die Kosten für die Bedarfsermittlung als auch die baufachlich geprüften förderfähigen Kosten der späteren Umsetzung zu 100 Prozent. Die laufenden Betriebs- und Folgekosten müssen dagegen die Krankenhausträger übernehmen.

7,5 Millionen Euro für Krankenhäuser im Land

Das Hitzesofortprogramm des Landes ist im August 2026 gestartet. Insgesamt stehen dafür 7,5 Millionen Euro zur Verfügung. Gesundheitsminister Clemens Hoch erklärte, dass Krankenhäuser auch bei extremer Hitze sicher funktionieren müssten. Mit dem Programm wolle das Land Patientinnen und Patienten sowie Beschäftigte besser schützen.

Weitere Förderung für Klinikum

Unabhängig vom Hitzesofortprogramm unterstützt das Land außerdem einen Erweiterungsbau am Klinikum Idar-Oberstein mit mehr als 108 Millionen Euro. Rheinland-Pfalz berücksichtigt Hitzeschutz nach Angaben des Ministeriums bereits bei Krankenhausneubauten, Erweiterungen und Sanierungen. Seit 2024 stehen außerdem jährlich drei Millionen Euro für energetische Maßnahmen zur Verfügung, zu denen auch Hitzeschutz gehört.

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